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Ambrosia: Allergiker-Albtraum jetzt schon bekämpfen

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Ambrosia blüht ab Juli  

Allergiker-Albtraum am besten jetzt schon bekämpfen

31.05.2016, 15:05 Uhr | cme mit Material von dpa, t-online.de

Ambrosia: Allergiker-Albtraum jetzt schon bekämpfen. Gegen Ambrosia ist fast jeder Fünfte allergisch.  (Quelle: imago)

Gegen Ambrosia ist fast jeder Fünfte allergisch. (Quelle: imago)

Für Pollenallergiker ist die Pflanze ein Alptraum: die Beifuß-Ambrosie. Das Gewächs findet sich an der Spitze der aggressivsten Heuschnupfen-Auslöser. Schon wenige Pollen pro Quadratmeter Luft reichen aus, um eine Heuschnupfen-Attacke auszulösen. Wer die Pflanze bekämpfen will, sollte dies noch vor Juli tun.

Schätzungen zufolge reagieren rund zwölf Prozent der Deutschen allergisch auf Ambrosia, die auch Aufrechtes Traubenkraut genannt wird. Die Symptome sind ähnlich wie bei Heuschnupfen, aber die Ambrosie kann auch Asthma hervorrufen oder Hautreaktionen. Bei Kontakt mit der Pflanze bilden sich dann rote und juckende Pusteln.

Schon zehn Pollen lösen heftige Reaktionen aus

Gefährlich ist das Gewächs, weil sein allergenes Potential um ein Vielfaches höher ist als bei Gräserpollen. Schon sechs bis zehn Pollen pro Kubikmeter Luft gelten als mittlere Belastung und können bei Allergikern heftige Reaktionen auslösen. Eine einzige Pflanze produziert allerdings das Vielfache - laut Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) sogar bis zu einer Milliarde Pollen pro Pflanze.

Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen blüht die Ambrosia erst im Spätsommer. Für viele Pollenallergiker verlängert sich durch die zunehmende Verbreitung der Pflanze daher die Heuschnupfenzeit.

Pflanze mit der Wurzel entfernen

Laut LfL ist der bedeutendste Ausbreitungsweg der Pflanze verunreinigtes Vogelfutter. Wer das Allergikerkraut bekämpfen will, sollte Vogelfutter, insbesondere wenn es Sonnenblumenkerne enthält, nicht im Freien ausstreuen.

Jede gefundene Pflanze muss mit der Wurzel entfernt werden, und zwar schon bevor sie blüht, spätestens bis Mitte Juli. Die Pflanzen sollten in Tüten gesteckt und im Hausmüll entsorgt werden.  

Beifuß-Ambrosie breitet sich in Deutschland weiter aus

Das Verbreitungsgebiet der Ambrosia wird sich in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich nach Norden verschieben, und es wird deutlich größer werden, wie Forscher des Biodiversität- und Klima-Forschungszentrums (BiK-F) in Frankfurt am Main prognostizieren.

Für den Süden Europas sagt das Modell der Wissenschaftler voraus, dass die Beifuß-Ambrosie in einigen Jahrzehnten verschwindet. Dafür wird sie sich in folgenden Ländern ausbreiten: in weite Teile Frankreichs und Deutschlands, die Benelux-Staaten, Tschechien, Polen, die baltischen Staaten, Weißrussland und große Teile Russlands.

Zuhause.de: Ambrosia erkennen und bekämpfen

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