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Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Blätterteig ist schlecht fürs Herz

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen  

Zu viel Blätterteig ist schlecht fürs Herz

| ag

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Blätterteig ist schlecht fürs Herz. Blätterteig enthält einen hohen Anteil an schädlichen Transfetten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Blätterteig enthält einen hohen Anteil an schädlichen Transfetten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Transfette sind besonders gesundheitsschädlich. Sie fördern die Arterienverkalkung und steigern das Herzinfarktrisiko. Die gefährlichen Fette finden sich vor allem in Backwaren, Kartoffelchips und Fast-Food-Produkten. Wie eine Studie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena zeigt, sollte man beim Verzehr von Blätterteig und Pfannkuchen besonders vorsichtig sein.

Hohe Transfettsäuren-Werte in Backwaren

Hohe Anteile von Transfettsäuren fanden die Jenaer Wissenschaftler in Backwaren aus Blätterteig, Spritzringen, Schweinsohren und Pfannkuchen. "Bei jedem zweiten geprüften Produkt wurde der dänische Grenzwert deutlich überschritten", sagt Dr. Katrin Kuhnt vom Forscherteam. Da es in Deutschland keinen offiziellen Grenzwert gibt, hatten die Wissenschaftler die Parameter aus Dänemark zugrunde gelegt. Für die Verbraucher seien die erhöhten Messwerte jedoch noch kein Grund zur Besorgnis. Gefährlich sind die genannten Lebensmittel erst bei übermäßigem Verzehr. Das gelte für die Pommes ebenso wie für die Blätterteigtaschen vom Bäcker. Haushaltsmargarine hingegen weist nur einen relativ geringen Gehalt an Transfettsäuren auf. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass auch die Summe unterschiedlicher Produkte mit hohem Transfett-Anteil das Gesundheitsrisiko erhöht.

Diese Lebensmittel in Maßen genießen

Hohe Gehalte finden sich beispielsweise auch in Chips, Croissants, industriellen Backfetten, Fast-Food-Produkten oder fetten Brotaufstrichen. Auch zur Herstellung von Pommes Frites, Pizza, Trockensuppen und Fertiggerichten kommen sie zum Einsatz.

Was genau sind Transfette?

Transfette sind künstlich gehärtete Fette, die der Körper nicht verarbeiten kann. Sie entstehen unter anderem bei der industriellen Härtung von Ölen zur Herstellung von Margarine, Back- und Streichfetten - aber auch beim Erhitzen und Braten von Ölen mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Sie gelten als noch schädlicher als gesättigte Fettsäuren. Hersteller und Restaurants nutzen Transfette, da sie preiswerter sind als andere Fettarten, sich länger halten und häufiger wieder verwendet werden können.

Erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen

Transfettsäuren gelten als herz- und kreislaufschädigend, da sie den LDL-Wert im Blut erhöhen und somit auch den Cholesterinspiegel. Ein dauerhafter Konsum der Fettsäuren kann zum Verschluss von Herzkranz- und Hirngefäßen führen und steigert damit das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. In Dänemark ist deshalb ein Grenzwert in Lebensmitteln vorgegeben, in Deutschland nicht. Jenaer Ernährungswissenschaftler fanden in einer Studie heraus, dass inzwischen viele Hersteller freiwillig den Gehalt von Transfettsäuren in ihren Produkten verringert haben. "Die Produkte ohne beziehungsweise mit sehr wenig Transfettsäuren sehen genauso aus und schmecken genauso gut wie jene, die Transfettsäuren enthalten", betont Katrin Kuhnt von der Universität Jena, die an der Studie mitgearbeitet hat.

Vorsicht bei "gehärtetem Pflanzenfett"

Verbraucher erkennen die schädlichen Fette am Etikett. Die Aufschrift "enthält gehärtetes Pflanzenfett" kann auf einen hohen Gehalt an Transfettsäuren hinweisen. Potenziell gefährlich sind solche Produkte erst bei übermäßigem Verzehr. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, die Transfettsäuren-Aufnahme so gering wie möglich zu halten. Besonders Kinder, Jugendliche und Herz-Kreislauf-Patienten sollten darauf achten.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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