Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome >

Hörsturz behandeln: Was tun bei einem Ohrinfarkt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Hörsturz behandeln: Was tun bei einem Ohrinfarkt

06.06.2013, 13:32 Uhr | ae (CF)

Je früher Sie einen Hörsturz behandeln lassen, desto größer sind die Chancen, dass Ihr Hörvermögen auf Dauer keine Beeinträchtigungen erleidet. Ein Hörsturz ist damit zwar therapierbar, kann aber in einigen Fällen bleibende Schäden im Ohr hinterlassen wie etwa Ohrgeräusche, auch als Tinnitus bekannt.

Wie wird ein Hörsturz erkannt - Symptome

Sobald Sie Symptome wie plötzlich verminderte Hörfähigkeit, Schwindel, Ohrendruck oder Ohrengeräusche feststellen, sollten Sie schnellstens einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen, damit er den möglichen Hörsturz behandeln kann. Als Notfall gilt die Erkrankung allerdings nicht. Weil die genannten Symptome jedoch recht unspezifisch sind, müssen für eine eindeutige Diagnose zunächst andere Erkrankungen und Ursachen ausgeschlossen werden.

In Fällen, in denen der Hörverlust nur gering ausgeprägt ist, warten Ärzte häufig einige Tage ab, bevor Sie den Hörsturz behandeln. Denn in diesen Fällen ist der Anteil der Spontanheilungsrate mit 60 bis 80 Prozent sehr hoch, so die Krankenkasse Barmer-GEK. Entsprechend ist eine Therapie beim Arzt häufig gar nicht notwendig. (Hörsturz: Symptome und Verlauf)

Wie wird ein Hörsturz behandelt?

Steht die Diagnose Hörsturz fest, wird in der Regel die Ursache des Hörsturzes behandelt – diese ist laut dem Deutschen Berufsverband der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte zwar noch nicht eindeutig geklärt, doch spielen Durchblutungsstörungen im Innenohr offenbar eine entscheidende Rolle. Entsprechend werden zunächst Maßnahmen ergriffen, um die Blutzirkulation zu fördern. Meist wird auf eine Infusionstherapie zurückgegriffen, die dafür sorgt, dass sich die Blutgefäße erweitern und das Blut verdünnt wird, um dessen Fließeigenschaften zu verbessern. So kann gewährleistet werden, dass das Innenohr mit genügend Nährstoffen versorgt wird. Um auch möglichen Entzündungen entgegenzuwirken, kann zusätzlich Kortison verabreicht werden.

Die Infusionstherapie sowie die Kortisongabe – beziehungsweise die Kombination aus beidem – entsprechen laut der Barmer-GEK der Behandlungsleitlinie der deutschsprachigen HNO-Ärzte sowie Audiologen. (Hörsturz vorbeugen, indem Sie Stress vermeiden)

lifestyle.t-online.de: Hörsturz: So tückisch ist der Infarkt im Ohr

Weitere Hörsturz-Therapien

Auch durch andere Therapien lässt sich ein Hörsturz behandeln, deren wissenschaftliche Wirksamkeit und entsprechende Heilungskraft ist allerdings nicht erwiesen. Bei der sogenannten H.E.L.P.-Aphrese (H.E.L.P. steht für Heparin-induzierte extrakorporale LDL-Präzipitation) sollen beispielsweise durch ein bestimmtes Verfahren der Blutreinigung diejenigen Stoffe aus dem Blut gefiltert werden, die für die Blutgerinnung verantwortlich sind und deshalb den Blutfluss behindern können – dazu zählt etwa LDL-Cholesterin.

Eine weitere alternative Therapie bei einem Hörsturz ist die Sauerstoffüberdruck-Therapie. Patienten atmen in einer Überdruckkammer reinen Sauerstoff ein, um das Blut damit anzureichern und entsprechend das Innenohr damit zu versorgen. In der Regel kommt diese Therapieform nur dann zum Einsatz, wenn die Infusionstherapie nicht erfolgreich war. (Hörsturz: Ursache nicht immer eindeutig)

Gute Heilungschancen bei einem Hörsturz

Die Chancen, dass eine Hörsturztherapie erfolgreich verläuft, stehen häufig gut. Laut dem Gesundheitsportal "Netdoktor" erholen sich zwei Drittel aller Patienten ohne bleibende Schäden im Ohr von einem Hörsturz. Bei den übrigen betroffenen Patienten bleibt das Hörvermögen dauerhaft gemindert. Meist sind es die höheren Töne, die nicht mehr wahrgenommen werden. Außerdem kann ein Tinnitus zurückbleiben, der weiterer Therapien bedarf. (Hörsturz behandeln: Was tun bei einem Ohrinfarkt)

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017