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Neurodermitis behandeln: Therapien gegen den Hautausschlag

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Neurodermitis behandeln: Therapien gegen den Hautausschlag

13.06.2013, 17:08 Uhr | kk (CF)

Therapien gegen trockene Haut, Juckreiz und chronischen Hautausschlag sind zahlreich, aber nicht immer wirkungsvoll. Wer Neurodermitis behandeln will, muss zunächst die Auslöser der Krankheit eingrenzen und anschließend einen individuellen Therapieplan aufstellen.

Neurodermitis behandeln und Auslöser meiden

Neurodermitis zu behandeln heißt zunächst, den Krankheitsschüben bestmöglich vorzubeugen. Je nach Patient und Krankheitsbild kommen unterschiedliche Umwelteinflüsse und Allergene als Auslöser von Neurodermitis in Betracht. Entsprechend ist es sinnvoll, diese genau einzugrenzen: Verstärken sich Ihre Symptome, nachdem Sie ein bestimmtes Lebensmittel zu sich genommen haben? Reagiert Ihre Haut gereizt auf Kleidung aus Wolle, spezielle Reinigungs- oder Waschmittel? Wenn Sie wissen, auf welche Stoffe Ihr Immunsystem reagiert, können Sie diese meiden, und ein erster Schritt ist getan.

Ein entsprechender Verzicht ist aber nur dann sinnvoll, wenn er Ihnen ausreichend Linderung verschafft: Quälen Sie sich nicht mit unnötigen Verboten – die schaden mehr, als dass sie helfen: Stress ist nämlich ein ebenso häufiger Auslöser von Neurodermitis und sollte daher weitestgehend reduziert werden. Achten Sie auf einen geregelten Tagesablauf, feste Routinen und genügend Freiräume. (Chronische Neurodermitis: Wie Betroffene damit leben)

Hyposensibilisierung: Gewöhnungstherapie

Eine alternative Therapie ist die Hyposensibilisierung. Sie soll Neurodermitis behandeln, indem das Immunsystem langsam wieder an die Allergene, die für die Krankheitsschübe verantwortlich sind, gewöhnt wird. Sie wird vor allem eingesetzt, wenn Blütenpollen zu den Allergenen gehören, aber auch bei Hausstaubmilben.

Unter ärztlicher Aufsicht werden Ihnen die entsprechenden Allergene unter die Haut gespritzt. Nach und nach wird die Menge dabei erhöht, bis im Idealfall keine Immunreaktion mehr erfolgt. (Neurodermitis vorbeugen: Ernährung und Lebensstil)

lifestyle.t-online.de: Neurodermitis: Gefangen in der eigenen Haut

Neurodermitis behandeln: Basispflege ist entscheidend

Die sogenannte Basispflege hilft dabei, die Haut feucht und geschmeidig zu halten. Sie soll die natürliche Schutzfunktion der Haut erhalten und verbessern. Zur Hautreinigung sollten Sie seifenfreie und pH-neutrale Produkte verwenden. Nutzen Sie zum Eincremen am besten rückfettende Pflegeprodukte. Salben mit fünf bis zehn Prozent Harnstoff speichern die Feuchtigkeit.

Öle sollten wenn überhaupt nur kurz nach dem Duschen in die Haut einmassiert werden, solange die Poren noch geöffnet sind – ansonsten dringen sie nur schwer in die Haut ein. Hautärztin Dr. Bettina Prinz rät in der "Apotheken Umschau" dazu, nur dann fettige Cremes zu benutzen, wenn die Haut gesund ist. Ist die Oberfläche aber bereits gereizt oder entzündet, sollten Sie wässrige Cremes bevorzugen, die durch die Kälte beim Verdunsten die Beschwerden lindern. Auch im Gesicht können Sie diese Pflegeprodukte anwenden. Ein weiterer Rat der Expertin: Zwar lässt sich die Krankheit nicht vollständig heilen – wer Neurodermitis behandeln will, sollte aber frühzeitig mit der richtigen Hautpflege beginnen. (Alternative Therapien bei Neurodermitis)

Therapie gegen den Juckreiz

Eines der quälendsten Symptome von Neurodermitis ist der ständige Juckreiz. Weil Kratzen die Haut weiter schädigt, sollten Betroffene ihre Neurodermitis mit anderen Methoden lindern. Leichtes Klopfen auf die betroffene Stelle hilft im akuten Fall. Auch feucht-kalte Umschläge oder die Therapie mit Polidocanol-haltigen Produkten können den Juckreiz lindern. Gleiches gilt für oral verabreichte Antihistaminika.

Kortisonpräparate sollten nur bei schweren Schüben eingesetzt werden. Zum einen können starke Nebenwirkungen auftreten, zum anderen wird die Haut bei häufiger Anwendung dünner und somit anfälliger. Wer mit Kortison Neurodermitis behandeln möchte, darf den Wirkstoff aber auch nicht abrupt absetzen, sonst kommt es zu heftigen Rückfällen. (Diagnose von Neurodermitis: Nicht immer eindeutig)

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