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Neurodermitis-Symptome: Wenn die Haut juckt und kratzt

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Atopische Dermatitis  

Neurodermitis-Symptome: Wenn die Haut juckt und kratzt

13.06.2013, 17:09 Uhr | mk (CF)

Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, zählt zu den quälendsten Hautkrankheiten. Viele Betroffene leiden ein Leben lang unter Neurodermitis-Symptomen. Gereizte Stellen trocknen immer wieder aus und bilden sogenannte Ekzeme.

Klassische Neurodermitis-Symptome

Die typischen Neurodermitis-Symptome sind vor allem äußerlich erkennbar: Die Haut ist häufig trocken, schuppt und weist gerötete Stellen auf. Manchmal bilden sich auch Knötchen und Pusteln. Ist die Neurodermitis bereits weiter fortgeschritten, breiten sich diese flächig aus. Am häufigsten von Ekzemen betroffen sind Fuß- und Handgelenke, Hände, Nacken, Kniekehlen und Armbeugen. Die Haut ist dann meistens rau und geschwollen, wirkt grob und durchwachsen. Wichtige Körperfunktionen wie Schweißbildung, Hautdurchblutung und Temperaturregelung geraten aus dem Gleichgewicht. (Diagnose von Neurodermitis: Nicht immer eindeutig)

Ekzeme und Kratzen: Ein Teufelskreis

Zu den schwerwiegenderen Neurodermitis-Symptomen gehört allerdings der Juckreiz, der je nach Stärke des Schubs variieren kann und sich in den Abendstunden meist noch verschlimmert. An Schlaf ist dann für viele nicht mehr zu denken. Kurzfristige Linderung verschafft häufig nur eines: Kratzen. Weil das aber wiederum die Hautoberfläche – und somit die natürliche Schutzbarriere des Körpers schädigt – beginnt ein Teufelskreis. Bevor die Heilung vollständig abgeschlossen ist, setzt der Juckreiz wieder ein. Wer sich dann nicht beherrschen kann, kratzt verkrustete Stellen auf und gibt den Weg für Keime frei. (Sport trotz Neurodermitis: Gesund trotz Schwitzen?)

lifestyle.t-online.de: Neurodermitis: Gefangen in der eigenen Haut

Schwerere Neurodermitis-Symptome und Komplikationen

Können die nässenden und zerkratzten Ekzeme nicht verheilen, erhöht sich das Risiko für eine Infektion mit Bakterien oder Viren. Das Immunsystem ist bei vielen Patienten bereits so stark angegriffen, dass Neurodermitis-Symptome noch stärker hervortreten: Laut der "Apotheken Umschau" gehören Pusteln, starkes Nässen und gelb verfärbte Krusten zu den besonders schweren Symptomen der Hauterkrankung. Schlimmstenfalls kann eine Infektion Fieber und Lymphknotenschwellungen auslösen. Suchen Sie dann unbedingt Ihren Hausarzt oder einen Dermatologen auf. (Neurodermitis behandeln: Therapien gegen den Hautausschlag)

Neurodermitis-Symptome lassen im Alter nach

Vor allem bei Kindern ist Neurodermitis weit verbreitet: Bei 80 Prozent der Patienten tritt der Hautausschlag in den ersten sechs Lebensjahren auf. Die gute Nachricht: In vielen Fällen werden die Schübe mit zunehmendem Alter immer seltener. Und: Wie der Dermatologe Dietrich Abeck in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" erklärt, leiden 90 Prozent der Betroffenen lediglich unter leichter Neurodermitis: "Diese Form kann man wunderbar einfach therapieren."

Um die Symptome von Neurodermitis zu behandeln, ist regelmäßige Pflege besonders wichtig. Lassen Sie Ihre Haut nicht austrocknen und vermeiden Sie, dass die Ekzeme zu häufig oder zu lange mit Wasser in Berührung kommen. Wird das Spannungsgefühl auf der Haut zu stark, verschaffen kalte Umschläge Linderung. Anstatt zu kratzen, sollten Sie auf den Juckreiz lieber mit Klopfen reagieren. (Neurodermitis: Auslöser und Ursachen)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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