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Salmonellen-Behandlung: Was tun bei Durchfall und Erbrechen?

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Symptome erkennen  

Salmonellen-Behandlung: Was tun bei Durchfall und Erbrechen?

09.08.2017, 08:23 Uhr | lk, t-online.de

Salmonellen-Behandlung: Was tun bei Durchfall und Erbrechen?. Eine Salmonelleninfektion führt zu Übelkeit sowie Erbrechen und dauert mehrere Tage. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/AndreyPopov)

Eine Salmonelleninfektion führt zu Übelkeit sowie Erbrechen und dauert mehrere Tage. (Quelle: AndreyPopov/Thinkstock by Getty-Images)

Eine Salmonellen-Behandlung heißt in der Regel, die klassischen Symptome wie Durchfall, Erbrechen und Krämpfe zu behandeln. Außerdem wichtig: Wer durch die Bakterieninfektion – Salmonella-Erkrankung – viel Flüssigkeit verloren hat, muss auch viel trinken.

Symptome einer Salmonellen Vergiftung: Was tun bei Durchfall und Erbrechen?

Wer sich durch verdorbene Lebensmittel oder mangelnde Hygiene mit Salmonellen infiziert hat, leidet häufig unter Durchfall und Erbrechen. Diese Symptome sind eine Reaktion des Immunsystems auf die Vergiftung. Der Magen wehrt sich gegen die Bakterien und versucht, diese wieder loszuwerden.

Jetzt ist vor allem eines wichtig: Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich! Sie sollten mindestens zwei, besser drei Liter Wasser am Tag in kleinen Schlucken trinken – am besten ohne Kohlensäure. Diese würde Ihren ohnehin schon aufgewühlten Magen noch mehr in Unruhe versetzen. Alternativ können Sie sich auch einen milden Tee aufbrühen und vor dem Verzehr abkühlen lassen. Lauwarm ist Tee noch magenschonender.

Um den Verlust von Nährstoffen auszugleichen, können Sie sich auch Elektrolyte aus der Apotheke besorgen. Das wasserlösliche Pulver ist in einzelnen Portionsbeuteln erhältlich. Verzichten Sie in den ersten Tagen auf fettige oder scharfe Lebensmittel. Ballaststoffarme Kost wie Reis, Haferschleim, Zwieback und Salzstangen beruhigen den Magen.

(Salmonellen-Symptome: Anzeichen der Lebensmittelvergiftung)

Salmonellen-Behandlung: Rein symptomatisch

Gegen Fieber, das ebenfalls zu den typischen Symptomen einer Salmonellenvergiftung gehört, hilft nur Schonen – heißt Bettruhe. Gönnen Sie sich einige Tage Auszeit. Ihr Körper braucht eine Weile, um wieder zu Kräften zu kommen. Fiebersenkende Maßnahmen wie kalte Umschläge sind nur nach Absprache mit einem Arzt sinnvoll. In schweren Fällen oder bei Risikopatienten wie Kindern, Säuglingen und älteren Menschen verschreibt der Arzt zur Salmonellen-Behandlung auch Antibiotika. Die Medikamente können verhindern, dass sich die Erreger weiter vermehren. Allerdings beschleunigen Sie nicht den Heilungsprozess. Zudem haben Antibiotika immer den Nachteil, dass sie die Darmflora schädigen.

Ansonsten gilt: Eine Salmonellen-Behandlung ist im Grunde nicht möglich. Gehören Sie nicht zu einer der Risikogruppen, sollten die Symptome nach einigen Tagen von allein nachlassen. Ihr Körper verfügt über genau die richtigen Mechanismen, die Erreger wieder loszuwerden.

(Schneidebretter reinigen: Schutz vor Keimen)

Statt Salmonellen-Behandlung: Infektionen vorbeugen

Eine Impfung gegen Salmonellen ist nicht möglich, weil es Abertausende von Salmonellen-Typen gibt, die unterschiedliche Charakteristika aufweisen. Deshalb ist man auch nach einer überstandenen Salmonellenvergiftung nicht davor gefeit, sich erneut mit dem Erreger zu infizieren. Zwar ist ein Patient kurzzeitig gegen einen spezifischen Erreger immun, die Wahrscheinlichkeit, sich mit einem anderen Subtypen zu infizieren, ist aber gleich hoch. Laut Robert-Koch-Institut wurden im Jahr 2014 in Deutschland rund 16.000 Infektionen mit Salmonellen gemeldet. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. Wer mit der Salmonella-Erkrankung infiziert ist, muss das örtliche Gesundheitsamt verständigen.

Wie schütze ich mich vor einer Salmonellen-Infektion?

Damit eine Salmonellen-Behandlung gar nicht erst nötig wird, sollten Sie sich möglichst gut vor den entsprechenden Bakterien schützen. Die direkte Übertragung von Betroffenen ist eher selten. Häufigere Ursache für eine Infektion ist mangelnde Hygiene. Wer sich nach dem Toilettengang nicht die Hände wäscht, riskiert, dass der Erreger über den Mund in den Verdauungstrakt gelangt. Außerdem sollten Sie Eier, Fleisch und Fisch nicht roh verzehren. Bei Mayonnaise und Speiseeis dürfen Sie die Kühlkette nicht unterbrechen. (Gut gelagert: So sollten Sie Fleisch aufbewahren)

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