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Herzinfarkt: Angst vor Stress verdoppelt das Risiko

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Herzinfarkt  

Angst vor Stress verdoppelt das Infarkt-Risiko

01.07.2013, 09:53 Uhr | akl

Herzinfarkt: Angst vor Stress verdoppelt das Risiko. Herzinfarkt: Wer fürchtet, dass Stress die Gesundheit angreift, erhöht das Risiko. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Herzinfarkt: Wer fürchtet, dass Stress die Gesundheit angreift, erhöht das Risiko. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Stress wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Doch auch die Angst vor den Auswirkungen von Stress auf den Körper kann das Risiko für einen Herzinfarkt verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des französischen Inserm Medical Research Instituts. Schuld sei das Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeiung.

Angst vor Stress fördert Herzinfarkt

Für die Untersuchung wurden 7000 Zivilbeamte in einem Zeitraum über 18 Jahre beobachtet. Die Probanden mussten ihr Stressempfinden mitteilen und einschätzen, wie stark sich der Stress auf ihre Gesundheit auswirkt. Faktoren wie Alkohol, Rauchen, Bewegung und Ernährung wurden ebenfalls mit berücksichtigt. Es zeigte sich: Diejenigen, die Stress als gesundheitsgefährdend einstuften, hatten ein doppelt so hohes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden als diejenigen, die ihm keine signifikante Bedeutung zusprachen.

Schuld ist selbsterfüllende Prophezeiung

Der Psychologe Klaus Pötzlberger hat dafür eine Erklärung: "Dieses Phänomen ist eine selbsterfüllenden Prophezeiung und steht in Zusammenhang mit dem sogenannten 'Nocebo-Effekt', also dem gegenteiligen negativen Effekt des 'Placebo-Effekts'." Das zeigt, dass sich unsere Gedanken auch auf unseren Körper auswirken. Denn das Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen Realität und Vorstellung.

Entspannungstechniken können Stress abbauen

"Bei Albträumen hat der Mensch beispielsweise Schweißausbrüche - bei schönen Träumen reagiert er anders", erklärt der Fachmann. "Wenn jemand also denkt, dass sich Stress negativ auf seine Gesundheit auswirkt, erhöht er dadurch die Bereitschaft dafür", sagt Pötzlberger. Wer unter Ängsten und Stress leidet, kann es mit speziellen Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga versuchen. Diese können den Stressabbau fördern.

"Ab einem gewissen Schweregrad sollte sich der Betroffene aber professionell helfen lassen", rät der Psychologe. Die Forscher fordern zudem von den Ärzten, das Stress-Empfinden ihrer Patienten im Blick zu behalten.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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