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"Zwei-Drittel-Regel" zeigt Impotenz an: Das sollten Sie wissen

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Erektionsstörungen  

"Zwei-Drittel-Regel" zeigt Impotenz an

12.01.2017, 17:07 Uhr | Nina Bürger

"Zwei-Drittel-Regel" zeigt Impotenz an: Das sollten Sie wissen. Häufig versagt die Manneskraft wegen schlechter Durchblutung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Häufig versagt die Manneskraft wegen schlechter Durchblutung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Es kann jedem Mann passieren: Es klappt mit der Erektion nicht so, wie beide es beim Liebesspiel gerne hätten. Wann aber steckt ein ernsthaftes Problem dahinter und wann wird aus einer Erektionsstörung eine erektile Dysfunktion? Eine zeitliche Regel gibt hierüber Aufschluss.

Zwei-Drittel-Regel gibt Aufschluss

Von einer erektilen Dysfunktion sprechen Ärzte, wenn es in zwei Dritteln der Fälle über den Zeitraum von einem halben Jahr nicht möglich ist, eine für den Geschlechtsverkehr hinreichende Erektion zu bekommen und diese zu halten. Der Penis wird nicht hart oder erschlafft vorzeitig. Wenn es also ab und zu nicht richtig klappt, ist das noch kein Grund zur Sorge.

Sexueller Leistungsdruck kann Ursache sein

Bei jungen Männern sind es meist psychische Ursachen, die zu Erektionsstörungen führen. Möglich ist, dass sie die Partnerin nicht mehr so attraktiv wie zuvor finden, unter Depressionen leiden oder allgemein unter Druck stehen. Auch Übermüdung und vor allem ein übersteigerter sexueller Leistungsdruck können die Ursachen sein.

Falscher Lebensstil kann der Potenz schaden

Doch auch der Lebensstil kann sich auf die Potenz auswirken. Alkohol, Rauchen, Übergewicht, fettiges Essen und Bewegungsmangel können die Manneskraft schwächen. Zudem stecken manchmal organische Ursachen hinter den Erektionsstörungen oder einer erektilen Dysfunktion. Dazu zählen Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck oder zu hohe Cholesterinwerte. Auch Nervenerkrankungen wie ein Bandscheibenvorfall, Multiple Sklerose und Hormonstörungen können die Erektion beeinflussen.

Erektionsstörung als Warnsignal

Männer über 50 sollten die Erektionsstörung besonders ernst nehmen. Bei ihnen kann sie ein Warnhinweis auf einen drohenden Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. Steckt nämlich eine solche Verkalkung hinter der Dysfunktion, wird der Penis nicht ausreichend mit Blut versorgt. Dann ist es möglich, dass auch andere Blutgefäße, etwa solche, dir Hirn und Herz beliefern, betroffen sind. Als Folge drohen ein Herz- oder Hirninfarkt. Auch Medikamente können die Potenz beeinträchtigen. Dazu zählen Betablocker, entwässernde Medikamente, Medikamente gegen Depressionen und Lipidsenker.

Viagra kann helfen

Sind derartige Erkrankungen ausgeschlossen, lässt sich auch die Erektionsstörung an sich behandeln. Zunächst sollten Sie mit Ihrem Hausarzt und gegebenenfalls auch mit einem Urologen das Thema besprechen. Hiervor scheuen sich viele Männer, doch ist das der richtige Weg, das belastende Problem anzugehen. Eine Möglichkeit ist die Behandlung mit verschreibungspflichtigen PDE-5-Hemmern wie Viagra.

Die Medikamente sorgen dafür, dass mehr von dem für die Erektion verantwortlichen Botenstoff übrig bleibt. Sie wirken nur dann, wenn der Mann bereits sexuell erregt ist. Nach der Einnahme endet die Erektion, wie auch im Normalfall mit einem Samenerguss. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind bei psychischen Ursachen eine Verhaltenstherapie oder aber eine Paartherapie.

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