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Pigmentflecken: Was hilft gegen Altersflecken?

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Hautkrankheiten  

Altersflecken: So werden Sie die störenden Pigmentflecken los

02.05.2016, 16:32 Uhr | wp (CF)

Pigmentflecken: Was hilft gegen Altersflecken? . Altersflecken treten an Stellen auf, die häufig der Sonne ausgesetzt waren wie beispielsweise die Handrücken (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Altersflecken treten an Stellen auf, die häufig der Sonne ausgesetzt waren wie beispielsweise die Handrücken (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Altersflecken lassen sich zwar mit Bleichcremes wie Arbutin, Hydrochinol und Kojisäure aufhellen. Allerdings haben die Mittel Nebenwirkungen und sind gesundheitlich sehr bedenklich. Doch es gibt andere Methoden, die ebenfalls eine gute Wirkung zeigen, ohne das Hautkrebsrisiko zu erhöhen. Dazu gehören Laserbehandlungen, Kryotherapie und Dermabrasion.

Altersflecken: Hauptursache sind UV-Strahlen

Altersflecken, medizinisch auch Lentigines siniles oder Lentigines solares genannt, sind Pigmentflecken, die durch eine Überaktivität der Hautzellen entstehen. Die pigmentbildenden Zellen der Haut, die sogenannten Melanozyten, reagieren auf UV-Licht mit einer vermehrten Produktion des Hautfarbstoffs Melanin.

Die sichtbare Folge sind kleine, gelblich-braune Verfärbungen. Sie treten oft im Gesicht, auf den Handrücken, Unterarmen und dem Dekolleté auf – also überall dort, wo die Haut jahrzehntelang der Sonne ausgesetzt war.

Selbst im Winter bleiben Altersflecken deutlich sichtbar. Allerdings sind sie weder gefährlich noch schmerzhaft. Dennoch stören sie viele Menschen, weil sie das Älterwerden äußerlich sichtbar machen. Laut der "Apotheken Umschau" beobachten Hautärzte die Verfärbungen gehäuft bei Patienten über 40 Jahren, sie können jedoch bereits in jüngeren Jahren auftreten.

Lasertherapie gegen die Pigmentflecken

Wer die altersbedingten Pigmentflecken als Schönheitsmakel empfindet, kann sie durch eine Lasertherapie entfernen lassen. Diese Methode gilt als besonders effektiv. Der Laserstrahl dringt in die oberen Hautschichten ein und zertrümmert die Pigmentablagerungen. Daraufhin machen sich die körpereigenen Immunzellen an die Arbeit und transportieren die zerstörten Pigmente ab.

Aufgrund der leichten Entzündung, die während dieser Behandlung entsteht, verspüren einige Patienten ein leichtes Brennen, ähnlich einem Sonnenbrand. Auch Schwellungen gehören zu den möglichen Nebenwirkungen. Nach spätestens zwei Wochen sollte die Stelle jedoch verheilt sein.

Haut erneuern durch Kryotherapie oder Dermabrasion

Eine andere Möglichkeit, Pigmentflecken aufzuhellen, besteht darin, die oberen Hautschichten gezielt zu beschädigen, um den natürlichen Erneuerungsprozess der Zellen anzuregen. Bei der Kryotherapie, auch Kryopeeling oder Kältetherapie genannt, vereist der Arzt die Zellen der Oberhaut mit flüssigem Stickstoff. Sie sterben dadurch ab.

Bei der Dermabrasion fräst der Dermatologe hingegen unter lokaler Betäubung die obersten Hautschichten ab. Die Nachteile dieser Behandlung: Nicht bei allen Patienten verträgt die Haut eine solch starke Reizung. Manchmal treten die Altersflecken anschließend noch deutlicher hervor. Wichtig ist, dass Patienten nach der Anwendung konsequent die Sonne meiden. Der Grund: Gereizte Haut neigt zur erneuten Bildung von Pigmentflecken, wenn sie mit UV-Licht bestrahlt wird.

Altersflecken überprüfen lassen

Wer Altersflecken entfernen lassen möchte, sollte also bis zum Herbst oder Winter warten und anschließend Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor und UVA-Strahlungsschutz auftragen. Bei allen Entfernungsmethoden ist allerdings fachmännische Beratung durch einen Dermatologen wichtig. Denn nur dieser kann feststellen, ob es sich bei den Flecken wirklich nur um harmlose Altersflecken oder doch um bösartige Pigmentveränderungen handelt.

In manchen Fällen können die Flecken nämlich auch eine Vorstufe zu Hautkrebs sein. "Das wird ganz oft unterschätzt. Deswegen ist es unbedingt erforderlich, dass Gewebeproben entnommen werden, um auszuschließen, dass es sich um bösartige Zellen handelt", so die Dermatologin Uta Schlossberger im Internetportal "RP ONLINE".

Was zahlt die Krankenkasse?

Die Kosten für die Entfernung von Altersflecken müssen Sie in der Regel selbst tragen. Die Behandlung von kleinen Flecken kostet zwischen 25 und 65 Euro. Bei sehr vielen Flecken berechnen die Ärzte häufig eine Pauschale. Handelt es sich hingegen um ein Krankheitsbild in Form von sehr starken Pigmentierungen nach Entzündungen wie Akne, übernehmen die Kassen meist die Kosten.

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