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Pigmentstörung durch Medikamente: Ursachen

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Hautkrankheiten  

Pigmentstörung durch Medikamente: Ursachen

06.09.2013, 15:18 Uhr | cb (CF)

In den meisten Fällen ist eine Pigmentstörung durch Medikamente harmlos: Sobald Sie entsprechende Arznei absetzen, bilden sich Pigmentflecken von ganz alleine wieder zurück. Sie sollten aber viel Geduld mitbringen, denn es kann Monate oder sogar Jahre dauern, bis die Haut wieder normal aussieht. Ursachen für farbliche Beeinträchtigungen liegen dabei oft in der Wechselwirkung zwischen den Präparaten, Ihrer Haut und dem Sonnenlicht.

Pigmentstörung durch Medikamente: Wechselwirkung mit Melanin

Im Körper ist der Farbstoff Melanin für Sommersprossen, Muttermale, Leber- und Altersflecken verantwortlich. Gene, Hormone, Lebensalter und auch Arzneimittel können Einfluss auf die Produktion des Stoffes haben, die Melaninbildung hängt aber zusätzlich stark vom Sonnenlicht ab. Deshalb sind Pigmentflecken häufig auch im Gesicht, am Hals oder auf den Händen zu sehen.

Laut dem Fachportal "onmeda.de" brauchen Sie eine Pigmentstörung durch Medikamente in den meisten Fällen nicht behandeln lassen. Gegebenenfalls sollten Sie aber den Rat Ihres Hautarztes einholen, der endgültig darüber entscheiden kann, ob ein Präparat frühzeitig abgesetzt werden muss. Die Liste an Medikamenten, die Ursache einer Pigmentstörung sein können, ist relativ lang.

Pigmentflecken: Verschiedene Auslöser

Eine Pigmentstörung durch Medikamente zeigt sich immer erst nach einer bestimmten Anwendungsdauer und nicht sofort nach der Einnahme des Wirkstoffes. Auslöser für die Flecken können beispielsweise in Aknemitteln, in dem Malaria-Medikament Cholorquin oder in Chemotherapeutika wie Zytostatika gefunden werden.

Pigmentflecken werden allerdings auch durch eine Vielzahl anderer Arzneimittel hervorgerufen, so die "Apotheken Umschau": Infrage kommen unter anderem Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, Rheuma oder Psychosen sowie viele Präparate, die Johanniskrautextrakt enthalten. Eine lange Liste kann außerdem durch Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine ergänzt werden. Sollten Sie also einen Hautarzt wegen Hautverfärbungen aufsuchen, lohnt es sich immer gleich parat zu haben, welche Medikamente Sie augenblicklich einnehmen oder anwenden.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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