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Mit Desensibilisierung Heuschnupfen behandeln

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Mit Desensibilisierung Heuschnupfen behandeln

07.11.2013, 15:32 Uhr | fs (CF)

Wenn Sie unter Heuschnupfen leiden, kann die Desensibilisierung eine erfolgreiche Behandlung für Sie sein. Im Laufe der etwa drei Jahre dauernden Therapie wird Ihr Körper an die Pollen gewöhnt, bis er schließlich keine allergische Reaktion mehr zeigt.

Nicht Symptome behandeln, sondern Ursachen abstellen

Viele Medikamente gegen Heuschnupfen stellen lediglich die Symptome wie den Fließschnupfen oder den Hustenreiz ab. Die Ursache, also die Allergie gegen Pollen, bleibt jedoch bestehen. Deshalb kommt der Heuschnupfen auch im nächsten Jahr wieder - es sei denn, Sie entscheiden sich für eine wirklich grundlegende Behandlung, die das Übel an der Wurzel packt. Ein seit Jahren erprobtes Verfahren heißt Desensibilisierung und hat die Gewöhnung des Körpers an die Pollen zum Ziel.

Allergische Reaktion vermindern

Zum Heuschnupfen kommt es, weil der Körper mit den Pollen nicht richtig umzugehen weiß und sein Abwehrprogramm startet. Die Folge sind die bekannten allergischen Reaktionen, die bei vielen Betroffenen zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität im Frühjahr und Sommer führen. Die Behandlung der Symptome bringt zwar kurzfristig Linderung, erst die Desensibilisierung hilft aber dauerhaft.

So funktioniert die Therapie: In Form von Spritzen oder Tabletten bekommt der Körper die allergieauslösenden Pollen verabreicht. Anfangs ist die Dosis noch recht gering, im Laufe der Zeit wird sie stetig erhöht. Die Behandlung ist auf etwa drei Jahre angelegt - genug Zeit für den Körper, sich allmählich an die Allergieauslöser zu gewöhnen. Die Folge: Nach abgeschlossener Desensibilisierung rufen die Pollen keine allergischen Reaktionen mehr hervor.

Auch für Kinder geeignet

Die Desensibilisierung ist ein erfolgreiches Verfahren für die Behandlung von Heuschnupfen, die bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen funktioniert. Oftmals stellen sich schon im ersten Jahr nach Beginn der Therapie spürbare Verbesserungen ein. Wenn die Behandlung bei Kindern durchgeführt werden soll, empfehlen Ärzte allerdings ein Mindestalter von sechs Jahren. Vorher gelingt die Desensibilisierung in der Regel nicht.

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