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Prostatakrebs am Sperma erkennbar: Studie gibt Hoffnung auf Schnelltest

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Prostatakrebs  

Studie: Prostatakrebs am Sperma erkennbar

17.09.2013, 14:39 Uhr | ag, t-online.de

Prostatakrebs am Sperma erkennbar: Studie gibt Hoffnung auf Schnelltest. Forscher entwickelten ein Testverfahren, nachdem aggressiver Prostatakrebs im Sperma erkennbar ist. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Forscher entwickelten ein Testverfahren, nachdem aggressiver Prostatakrebs im Sperma erkennbar ist. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob ein Prostatakrebs aggressiv ist, lässt sich anhand der Proteine im Sperma erkennen. Das haben Wissenschaftler am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) herausgefunden. Sie entdeckten Tumormarker, die eine Unterscheidung zwischen aggressivem und langsam wachsendem Prostatakrebs ermöglichen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht.

Differenzierung des Tumorstadiums

Weltweit ist das Prostatakarzinom der zweithäufigste Krebs des Mannes. Doch längst nicht jeder Prostatakrebs ist mit einer schlechten Prognose verbunden, die eine radikale Operation erforderlich macht. Derzeit bietet jedoch noch kein Früherkennungsverfahren die nötige Sicherheit, um die Aggressivität des Tumors zu bestimmen. Daher könnte die Erkenntnis der Leipziger Wissenschaftler für die Krebsdiagnostik einen Durchbruch bedeuten. Mithilfe einer Protein-Analyse des Spermas identifizierten sie zunächst spezifische Marker zur Diagnose von Prostatakrebs. Im zweiten Schritt entdeckten sie weitere elf Proteinmarker, die erstmals eine Unterscheidung zwischen der aggressiven Form des Prostatakrebses und einem langsam wachsendem Tumor ermöglichen.

Neuer Test: Zuverlässigkeit von über 80 Prozent

Wie die Studie zeigt, weist das Ergebnis des der Ejakulattests eine Zuverlässigkeit von über 80 Prozent auf. "Obwohl derzeit noch keine echte Alternative zur Gewebegewinnung aus der Prostata besteht, sind unsere Studienergebnisse sehr vielversprechend und könnten zukünftig neben einer gezielten Diagnostik auch eine klare Therapieempfehlung ermöglichen“, fasst PD Dr. Jochen Neuhaus, Leiter des Forschungslabors der Urologie am UKL, die Ergebnisse der Studie zusammen.

Herkömmliche Diagnostik weist Schwachstellen auf

Bisher wurde eine Kombination aus verschiedenen Tests wie beispielsweise dem PSA-Test, einem Tastbefund und der Bestimmung des sogenannten Gleason-Werts nach der Entnahme von Gewebe eingesetzt, um aggressive Prostatatumore zu erkennen. Jedoch zeigen die Mehrzahl der entdeckten Tumore leicht erhöhte PSA-Werte zwischen 4 und 10 ng/ml und moderate Gleason-Werte zwischen 6 and 7, was eine Therapieentscheidung stark erschwert.

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