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Rückenschmerzen  

Daran erkennen Sie chronische Rückenschmerzen

09.12.2013, 12:42 Uhr | ak (CF)

Chronische Rückenschmerzen erkennen Sie vor allem daran, dass die Beschwerden auch nach drei Monaten noch nicht verschwunden sind. Häufig sind Muskeln, Sehnen und Bänder betroffen. Doch auch ein Bandscheibenvorfall gehört zu den wichtigsten Auslösern.

Nach zwölf Wochen sind Rückenschmerzen chronisch

Mediziner unterscheiden chronische Rückenschmerzen von akuten Beschwerden. Akute Schmerzen treten zum Beispiel nach einer Fehlbelastung oder einem Unfall auf, verschwinden aber bald wieder. Chronische Rückenschmerzen lassen sich an ihrer langen Dauer erkennen. Wenn sie zwölf Wochen oder länger andauern, dann sind die Schmerzen chronisch. Auf Dauer drohen nicht nur körperliche, sondern auch seelische Folgen. Eine gründliche Behandlung ist deshalb von großer Bedeutung.

Chronische Beschwerden verschlimmern sich oft

Wer über viele Wochen und Monate hinweg mit einem Rückenleiden zu kämpfen hat, der muss irgendwann erkennen, dass es sich in seinem Fall um chronische Rückenschmerzen handelt. Der Erkenntnis sollte eine passgenaue Therapie folgen. Anfangs können Schmerzmittel die Beschwerden lindern und einen einigermaßen normalen Bewegungsablauf sicherstellen.

Auf Dauer sind die Medikamente jedoch keine Lösung. Vielmehr müssen die Ursachen beseitigt werden, die den Schmerzen zugrunde liegen. Häufig sind dafür interdisziplinäre Therapien vonnöten. Andernfalls werden chronische Rückenschmerzen mit der Zeit immer schlimmer. Es ist das Wesen des chronischen Schmerzes, dass er sich im Laufe der Zeit eher verschlimmert. An einer Behandlung führt daher kein Weg vorbei.

Wenn sich der Schmerz selbstständig macht

Eine weitere große Gefahr, die chronische Rückenschmerzen in sich bergen: Der Schmerz kann sich sozusagen verselbstständigen. Die Ursachen liegen in Veränderungen der Nervenbahnen, die zum Gehirn führen und für die Weiterleitung der Schmerzimpulse zuständig sind. Viele Ärzte erkennen chronischen Schmerz als eigenständige Erkrankung an, die wiederum separat behandelt werden muss.

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