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Leistenbruch  

Leistenbruch bei Kindern: Bereits angeboren

18.11.2013, 10:20 Uhr | mp (CF)

Ein Leistenbruch bei Kindern ist meist nicht die Folge einer Bindegewebsschwäche oder einer Überanstrengung des Leistenbereichs, sondern angeboren. Eine Öffnung in der Bauchwand ist bei Kindern im Mutterleib ganz natürlich und wächst bei den meisten im Laufe der Zeit zu – bei einigen allerdings nicht.

Leistenbruch bei Kindern

Ein Leistenbruch bei Kindern kommt ebenso wie bei Erwachsenen durch einen "Bruch" beziehungsweise Riss der Bauchwand im Bereich der Leistengegend zustande. Die inneren Organe können in den Leistenbereich eindringen und dort eingeklemmt werden.

Bei Erwachsenen kommt ein Leistenbruch, der auch Leistenhernie genannt wird, meist entweder aufgrund eines schwachen Bindegewebes der Bauchwand zustande oder als Folge von Überanstrengung durch das Heben schwerer Gegenstände. Bei Kindern liegt die Sache ein wenig anders, denn bei ihnen ist der Leistenbruch angeboren.

Angeborene Leistenhernie

Vor der Geburt haben Kinder im Mutterleib eine kleine fingerförmige Ausstülpung mit Loch in ihrer Bauchwand, in Höhe der Leistengegend. Bei den Jungen verläuft ein Samenstrang durch diese Öffnung, bei den Mädchen das sogenannte Mutterband, das die Gebärmutter befestigt. Ein Leistenbruch bei Kindern entsteht, wenn sich dieses Loch im Laufe der Entwicklung im Mutterleib nicht geschlossen hat.

Dann können innere Organe, wie zum Beispiel Darmschlingen oder Flüssigkeiten aus dem Bauchraum, sich in der Ausstülpung sammeln und als sogenannter Bruchsack in die Leiste hineinragen. Dabei besteht die Gefahr, dass die inneren Organe eingeklemmt werden (inkarzierter Leistenbruch) und dadurch die Durchblutung der Organe nicht mehr gewährleistet ist. Die Organe werden im Bruchsack regelrecht stranguliert.

Operation bei Leistenbruch

In der Regel wird eine Leistenhernie bei Kindern mit einer Operation behandelt. Dabei wird die Bauchwand wieder geschlossen und das Gewebe gestärkt. Leistenbruch-OPs gehören zu den häufigsten Operationen in Deutschland und haben laut dem Gesundheitsportal "onmeda.de" eine Erfolgsquote von über 95 Prozent.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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