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Blinddarmentzündung: Diagnosemöglichkeiten

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Blinddarm  

Blinddarmentzündung: Diagnosemöglichkeiten

11.11.2013, 16:10 Uhr | km (CF)

Bei einem Verdacht auf Blinddarmentzündung, medizinisch Appendizitis genannt, hat der Arzt verschiedene Möglichkeiten zur Diagnose: Ultraschall, Computertomografie und Bauchspiegelung. Zunächst führt der Mediziner jedoch eine Schmerzprovokation durch.

Schmerzprovokation bei Blinddarmentzündung

Erste Hinweise auf eine Blinddarmentzündung liefert ein Anamnese-Gespräch, in dem der Arzt seinen Patienten nach dessen Beschwerden und nach möglicherweise bereits eingenommenen Medikamenten befragt. Diese können die Symptome nämlich verschleiern und eine Diagnose der Appendizitis erschweren.

Während der anschließenden körperlichen Untersuchung testet der Experte die Reaktion auf Druck an bestimmten Schmerzpunkten. Der wichtigste, der sogenannte Lanz-Punkt, liegt wenige Zentimeter rechts und ein wenig tiefer als der Bauchnabel, etwa auf Höhe der Vorsprünge der Beckenknochen. Bei der Schmerzprovokation drückt oder klopft der Arzt auf diesen Punkt und testet so die Schmerzempfindlichkeit. Typischerweise spannen Personen, die unter einer Blinddarmentzündung leiden, den Bauch bei solch einer Reizung an.

Eindeutige Diagnose einer Appendizitis

Ergänzend zur Schmerzprovokation führt der Arzt eine Temperaturmessung durch. Ist die Körpertemperatur beim rektalen Fiebermessen erhöht, deutet dies auf eine Appendizitis hin. Durch eine Blutuntersuchung lassen sich die Anzahl der weißen Blutkörperchen, der Eiweißgehalt und somit die Entzündungswerte im Körper bestimmen. Laut der "Apotheken Umschau" liefert dieser Test allerdings nicht immer ein eindeutiges Ergebnis. Weitere Diagnose-Möglichkeiten sind Ultraschalluntersuchungen, auch Sonografien genannt, und Computertomografien.

Wie das Gesundheitsportal "onmeda.de" allerdings betont, liefert nur eine Bauchspiegelung klare Erkenntnisse. Erkennt der Mediziner hier eine Entzündung, wird er sofort operieren. Denn: Sobald die Entzündung die Wand des Wurmfortsatzes zersetzt, kann dieser aufplatzen. Dadurch können Bakterien und Darminhalt in die Bauchhöhle eindringen, was zu erheblichen Komplikationen und schließlich sogar zum Tod führen kann.

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