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Wirbelsäulenverkrümmung  

Skoliose-OP: Notwendigkeit und Ablauf

13.05.2015, 12:11 Uhr | cf (CF)

Eine Skoliose-OP ist ein großer Eingriff, der schwerwiegende Gesundheitsrisiken beinhaltet. Wann eine Operation der Wirbelsäulenverkrümmung notwendig ist und wie der Eingriff abläuft, erfahren Sie hier.

Skoliose-OP: Wann kommt sie infrage?

Eine Skoliose-OP wird in Betracht gezogen, wenn der Patient unter einer schweren Form der Wirbelsäulenverkrümmung leidet. Dies ist der Fall, wenn der Krümmungswinkel der Wirbelsäule mehr als fünfzig Grad beträgt.

Skoliosen, die durch Nervenstörungen ausgelöst worden sind, müssen laut Angaben der „Apotheken Umschau“ häufig früher operativ behandelt werden als Skoliosen mit unbekannter Ursache. Bei Heranwachsenden kommt eine Skoliose-OP infrage, wenn ein schnelles Fortschreiten der Krankheit durch bevorstehende Wachstumsschübe zu befürchten ist.

Vorbehandlung bei Skoliose-OP

Bevor die Skoliose-OP erfolgt, wird der Patient einer Dehnungsbehandlung unterzogen, um die Wirbelsäule beweglicher zu machen. Dazu wird beispielsweise die Methode der schmerzfreien Cotrel-Extension angewandt. Bei der Methode werden die Füße und der Kopf des Patienten in Schlingen gelegt und der Körper per Zug vorsichtig gedehnt. Die Dehnungsbehandlung ist wichtig für die OP-Vorbereitung: In der Streckungsphase wird ein Röntgenbild angefertigt, das für die genaue Planung der Skoliose-OP wichtige Hinweise liefert.

Eine weitere bekannte Dehnungsmethode ist die sogenannte HALO-Extension, bei der ein Metallring mit Schrauben am Kopf des Patienten befestigt wird, um die krumme Wirbelsäule unter Zug drei bis vier Wochen lang zu strecken. Auch die HALO-Extension gilt als schonend. Welche der beiden Methoden angewendet wird, hängt von der Vorgehensweise der jeweiligen behandelnden Klinik ab.

Ablauf der Operation

Die Operation verfolgt das Ziel, die Wirbelsäulenverkrümmung zu korrigieren und die Wirbelsäule zu stabilisieren. Dies geschieht, indem die betroffenen Bereiche versteift werden. Dabei können Implantate wie Knochenspäne aus dem Becken des Patienten verwendet werden, die zwischen die einzelnen Wirbel gelegt werden und dafür sorgen, dass die Wirbel miteinander verwachsen, informiert das Deutsche Skoliose Netzwerk (DSN).

Die Operation kann über unterschiedliche Zugangswege erfolgen: dorsal – vom Rücken her, ventral – vom Bauchraum oder Brustkorb oder kombiniert, das heißt sowohl über den hinteren als auch über den vorderen Zugang. Welches Operationsverfahren gewählt wird, ist vom jeweiligen Fall abhängig.

Eine Skoliose-Operation ist ein großer Eingriff, bei dem es zu Wundheilungsstörungen, Infektionen und Nervenverletzungen kommen kann, weshalb sie nur in Betracht gezogen werden sollte, wenn die Wirbelsäulenverkrümmung großen Leidensdruck mit sich bringt.

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