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Skoliose  

Skoliose: Ursachen sind oft unklar

22.11.2013, 10:27 Uhr | pc (CF)

Skoliose: Ursachen sind oft unklar. Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule dreidimensional verkrümmt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule dreidimensional verkrümmt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Ursachen einer Skoliose sind meist unbekannt. In diesen Fällen lautet die Diagnose idiopathische Skoliose. Wie viele Menschen von dem Befund betroffen sind und welche Ursachen eine Wirbelsäulenverkrümmung haben kann, erfahren Sie hier.

Skoliose: Was ist das?

Bei einer Skoliose handelt es sich um eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, wobei einzelne Wirbelkörper verdreht sind. Sie tritt häufig im Wachstumsalter auf und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Oftmals bleibt eine leichte Skoliose lange Zeit unbemerkt, da minimale Fehlstellungen äußerlich kaum erkennbar sind und zunächst meist keine Beschwerden verursachen.

Eine schwere Verformung der Wirbelsäule hingegen ist kaum zu übersehen, so das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Beispielsweise hängt bei Betroffenen eine Schulter tiefer als die andere, ein Schulterblatt ragt weiter heraus oder das Becken steht schief.

Idiopathische Skoliose: Ursachen einer Skoliose sind meist unbekannt

Es lassen sich unterschiedlich Formen von Skoliose unterscheiden. Sind die Ursachen einer Skoliose unbekannt, spricht man von einer idiopathischen Skoliose. Sie ist die mit Abstand häufigste Form der Wirbelsäulenverkrümmung. 80 bis 90 Prozent der Betroffenen gehören zu dieser Gruppe, berichtet die "Apotheken Umschau".

Ärzte unterscheiden die idiopathische Skoliose anhand der Wachstumsphasen, in denen die Erkrankung auftritt. Bei Kindern im Alter von bis zu drei Jahren handelt es sich um eine infantile Skoliose, im Alter von vier Jahren bis zur Pubertät um eine juvenile Skoliose, und bei Erkrankungen, die während oder nach der Pubertät auftreten um eine adoleszente Skoliose. Einen Sonderfall bildet die Säuglingsskoliose, die in den ersten Monaten nach der Geburt auftritt. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Fehlhaltung der Säuglinge, die in der Regel von selbst wieder verschwindet.

Mögliche Ursachen der Wirbelsäulenverkrümmung

Doch nicht immer liegt eine idiopathische Skoliose vor. Können Muskelerkrankungen wie Muskelschwund oder Muskelfehlbildungen als Ursache für die Wirbelsäulenverkrümmung ausgemacht werden, handelt es sich um eine myopathische Skoliose.

Die osteopathische Skoliose kann hingegen durch verformte Wirbel entstehen, die asymmetrisch wachsen oder durch Brüche oder Entzündungen entstanden sind. Weiterhin können die Verformungen auch angeboren sein.

Bei der neuropathischen Skoliose schließlich liegt die Ursache in einer Störung des Nervensystems, welche negative Auswirkungen auf die Rumpfmuskulatur hat.

Diagnose und Therapie

Haben Sie die Vermutung, dass Ihr Kind betroffen ist, sollten Sie nicht zögern und sich an den Hausarzt oder Kinderarzt wenden. Häufig kann der Arzt die Skoliose bereits bei einer körperlichen Untersuchung feststellen. Um die Diagnose zu sichern, folgt eine Röntgenuntersuchung, welche es ermöglicht, Form und Ausmaß der Skoliose genauer zu bestimmen. Krümmungen ab 40 bis 50 Grad gelten als mittelschwere Skoliose, über 50 Grad als schwere Skoliose.

Je nach Schweregrad und Ursache der Skoliose sowie Alter des Betroffenen kommen unterschiedliche Therapieformen zum Einsatz. Bei einer leichten Skoliose genügen häufig krankengymnastische Übungen. In schwerwiegenderen Fällen ist jedoch eine Therapie mit Korsett oder sogar eine Operation vonnöten. Wird eine Skoliose erst im Erwachsenenalter festgestellt, ist die Fehlstellung der bereits ausgewachsenen Wirbelsäule allerdings nur noch schwer mit einer Korsett-Behandlung beeinflussbar. Welche Therapieform die beste ist, muss individuell von Ärzten und Betroffenen bzw. deren Eltern entschieden werden.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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