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Zwangsneurose behandeln – Gewusst wie

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Therapie  

So können Sie eine Zwangsneurose behandeln

29.01.2014, 10:59 Uhr | an (IP)

Leiden Sie unter einer Zwangsneurose, sollten Sie so früh wie möglich beginnen, diese zu behandeln. Die Bekämpfung der Symptome durch Verhaltens- und/oder Gesprächstherapien lindert Ihre Beschwerden und verbessert Ihre Lebensqualität. Auch selbst kann man einige Symptome behandeln. Lesen Sie hier, wie Sie eine Zwangsneurose in den Griff bekommen können.

Ursachen und Symptome zwanghafter Störungen

Unter einer Zwangsneurose versteht die Medizin drei Störungsformen: wiederholte, kaum kontrollierbare Gedanken, Impulse und Handlungen. Über die Ursachen forschen Fachkreise allerdings noch immer ohne endgültige Festlegung. Einige Forscher sehen die Ursache von Zwangsneurosen in Entwicklungsstörungen im Kindesalter, andere vermuten Angstbewältigung als Auslöser und Neurobiologen machen Störungen bei der Ausschüttung von bestimmten Botenstoffen im Gehirn für die Zwangsstörungen verantwortlich.

Die Symptome der drei Störungsformen sind meist mit Angst verbunden. Die stete Wiederholung löst beim Patienten „Angst- und Schamgefühle aus“, so die Apotheken-Umschau. Versuche, diese Angst zu kontrollieren, verstärken wiederum die Symptome und führen in eine Angstspirale. Bevor Sie selbst versuchen, eine Zwangsneurose zu behandeln, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf. Handlungsbedarf besteht, wenn Sie seit zwei oder mehr Wochen täglich wiederholte, nicht kontrollierbare Gedanken, Impulse oder Handlungen an sich feststellen und zunehmend unruhiger auf Unterlassungsversuche reagieren. Selten, aber möglich sind organische Ursachen und eine Verwechslung mit Symptomen anderer neurologischer Erkrankungen.

Selbst Symptome einer Zwangsneurose behandeln

Einen „Ohrwurm“ – einen wiederholten Gedanken – erlebt jeder Mensch einmal, auch den kurzen Schreck, beim Verlassen des Hauses die Herdplatte nicht ausgeschaltet zu haben. Nicht in jedem Fall entwickeln sich daraus zwanghafte Störungen. Stellen Sie fest, dass sich Ihr „Ohrwurm“ oder Ihre Unsicherheit verselbstständigen, gibt es Tricks im täglichen Leben, um eine Endlosspirale aus Zwang und Angst zu unterbinden.

Am leichtesten bekommen Sie die Symptome der Zwangsstörung in den Griff, wenn Sie bewusst damit umgehen. Versuchen Sie nicht, die sinnlosen Dauergedanken oder -handlungen zu unterdrücken – das sind auch Inhalte einer Verhaltenstherapie, die Ärzte in vielen Fällen empfehlen, wie der „Focus“ in seiner Online-Ausgabe berichtet. Richten Sie stattdessen Ihre Aufmerksamkeit auf den Augenblick, in dem die Zwangsstörung gerade auftritt. Konzentrieren Sie sich nur auf die Gegenwart, statt den Zwangsgedanken oder Ihr Handeln zu bewerten. So entwickeln Sie allmählich mehr Gelassenheit der Störung gegenüber und Ihre Zwänge verblassen.

Zwangsstörungen mit therapeutischer Hilfe behandeln

Spüren Sie, dass Ihnen die Kontrolle über Ihre Zwänge entgleitet, suchen Sie frühzeitig einen Arzt oder Therapeuten auf. Die kognitive Verhaltenstherapie ist dabei eine mögliche Therapieform. Wie auch die Apotheken-Umschau beschreibt, wird der Betroffene den Reizen und Situationen ausgesetzt, die die Störung hervorrufen. Diese Auseinandersetzung mit Auslösern und Symptomen ist zwar anstrengend, doch nur so lernen Sie, die Angst auszuhalten, die Ihre Gedanken, Impulse oder die Zwangshandlung auslöst. Dies erfordert einen starken Willen – auch nach Ende der Therapiezeit. Um Ihre Lebensqualität dauerhaft zu verbessern, müssen Sie lernen, lebenslang bewusst mit den erlernten Therapietechniken weiterzuarbeiten.

Eine weitere Möglichkeit ist die medikamentöse Behandlung, die Ihnen Ihr Therapeut verschreibt. Spezielle Entspannungstechniken und Selbsthilfegruppen sind weitere Alternativen. Mit Gleichgesinnten arbeiten Sie gemeinsam daran, Ihr Problem in den Griff zu bekommen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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