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Mentale Gesundheit  

Psychische Erkrankungen erkennen und behandeln

29.01.2014, 14:39 Uhr | lo (IP)

Psychische Erkrankungen entwickeln sich zunehmend zu einer Volkskrankheit. Wie eine Studie des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden belegt, leiden rund 38 Prozent aller Europäer unter einer psychischen Störung. Doch mit der Hilfe zur Selbsthilfe können Sie einige der Erkrankungen behandeln.

Psychische Erkrankungen erkennen

Was Sigmund Freud einst allgemein als Neurose bezeichnete, tritt heute spezifisch als Zwangs-, Angst- oder depressive Störung auf. Die Symptome sind dabei so unterschiedlich wie die einzelnen Störungen selbst. Empfinden Sie eine grundlose Traurigkeit, haben Schlafstörungen und empfinden das Leben als sinnlos, weist dies oftmals auf eine ernsthafte Depression hin, wohingegen Schluckbeschwerden, Atemnot oder Herzrasen in bestimmten Situationen ein Hinweis auf eine Angststörung sein können.

Erkennen Sie diese Symptome bei sich selbst, suchen Sie umgehend Ihren Hausarzt auf. Dieser wird Sie beraten und eine etwaige Überweisung zum Psychiater oder Psychotherapeuten veranlassen.

An den Ursachen forschen

Da psychische Erkrankungen meist nicht auf organische Ursachen zurückgeführt werden können, müssen Sie unter Mithilfe eines Psychiaters oder Psychotherapeuten den seelischen Auslöser Ihrer Krankheit identifizieren. Innerhalb der psychotherapeutischen Behandlung erweist sich dabei die Gesprächstherapie beziehungsweise die Psychoanalyse als die effektivste Methode. In einem freien Gespräch legen Sie gemeinsam mit einem Therapeuten Ihren zugrunde liegenden seelischen Konflikt offen und können ihn verarbeiten.

Hilfe zur Selbsthilfe bei Angststörungen

Eine hilfreiche Methode der Angstbewältigung ist die verhaltenstherapeutisch ausgerichtete Konfrontationstherapie. Dabei lernen Sie, Ihre Angst zu durchleben und auszuhalten, indem Sie sich in kontrollierten Situationen bewusst mit ihr konfrontieren. Anstelle von Flucht und Vermeidung lernen Sie das Ertragen der Angst. Dazu sollten Sie sich auch selbst motivieren.

Verschwenden Sie keinen Gedanken an das, was eventuell passieren könnte, sondern stärken Sie Ihre Willenskraft mit Sätzen wie „Ich schaffe das!“ oder „Ich halte durch“. Führen Sie diese Übung regelmäßig durch – nur so können Sie dauerhaft Herr der Lage werden. Psychosen oder Depressionen können damit jedoch nicht geheilt werden. Hier bedarf es anderer psychotherapeutischer Maßnahmen.

Von der Angst ablenken

Leiden Sie unter Panikattacken, kann das für Sie selbst, aber auch für Ihre Umwelt belastend sein. Mit ein paar kleinen Tricks können Sie jedoch Ihr Selbstvertrauen stärken und den Angstanfall abmildern. Vielen Betroffenen hilft es, der Angst mit Worten zu begegnen. Sätze wie „Ich weiß, dass ich jetzt gerade eine Panikattacke habe, aber es kann mir nichts passieren“ nehmen Ihrer Angst die Macht.

Auch Ablenkungsmanöver können Ihnen helfen, den Einfluss Ihrer Angst zu verringern. Das Kauen von Kaugummi etwa kann Ihre Aufmerksamkeit von der Angst ab- und auf den momentanen körperlichen Akt lenken. Ebenso hilfreich kann es sein, ein Gummiband gegen Ihr Handgelenk schnipsen zu lassen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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