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Herzschwäche: So kann man der Insuffizienz entgegenwirken

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Herzschwäche  

Kann man der Herzschwäche entgehen?

11.06.2014, 14:16 Uhr | vdb

Herzschwäche: So kann man der Insuffizienz entgegenwirken. Experten: Eine Herzschwäche ist häufig hausgemacht.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Experten: Eine Herzschwäche ist häufig hausgemacht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In Deutschland leiden rund drei Millionen Menschen an einer Herzschwäche. 50.000 sterben jedes Jahr. Dabei kann das kranke Herz Schicksal sein, zum Beispiel wenn es durch eine genetische Herzmuskelerkrankung bedingt ist, informiert die Deutsche Herzstiftung. In vielen Fällen ist die Herzschwäche jedoch hausgemacht.

Der schleichende Prozess beginnt meist in den mittleren Jahren, wie die Herzstiftung schreibt. Schuld sind oftmals die falschen Lebensgewohnheiten wie zu wenig Bewegung, die falsche Ernährung oder Rauchen. Aus diesen Faktoren entwickeln sich langsam und meist unbemerkt zunächst eine koronare Herzkrankheit und Bluthochdruck. Diese beiden Faktoren sind die wichtigsten Ursachen der Herzschwäche.

20 000 Ärzte über 22 Jahre beobachtet

Demnach kann man mit einem gesunden Lebensstil der Herzschwäche entgehen. Das belegt auch eine große Studie, für die über 20 000 US-Ärzte über 22 Jahre auf ihren Lebensweise hin beobachtet wurden. Bei Beginn der Untersuchung waren die Ärzte gesund und hatten ein Durchschnittsalter von 53,6 Jahren. Ein gesunder Lebensstil war in der Studie mit einem BMI unter 25, dem Verzicht auf Rauchen, regelmäßiger Ausdaueraktivität fünf Mal pro Woche, mäßigem Alkoholgenuss und einer gesunden Ernährung (Vollkornprodukte, Obst, Gemüse) definiert.

Gesunder Lebensstil kann Risiko für Herzschwäche halbieren

Von den Ärzten, die ungesund lebten, erlitt jeder fünfte eine Herzschwäche. Bei denen die gesund lebten, war es nur jeder zehnte. Das bedeutet: Das Risiko für eine Herzschwäche wird mit einem gesunden Lebensstil halbiert. Übertrage man die Ergebnisse auf Deutschland, könnte einer Millionen Männern und Frauen das Schicksal Herzschwäche erspart werden, so das Fazit der Deutschen Herzstiftung. Die Voraussetzung wäre, dass Fitness und gesundes Essen so selbstverständlich wie das Handy in den Alltag integriert werden. Das muss nicht mit einer verbissenen Selbstkasteiung einher gehen, sondern kann mehr Aktivität und Lebensfreude bedeuten.

In jedem Fall sollte man ab dem Alter von 40 bis 50 Jahren, bei einer familiären Vorbelastung schon früher, regelmäßig den Blutdruck, die Cholesterinwerte und den Blutzucker checken lassen, empfiehlt die Herzstiftung. Dann können die Risikofaktoren für Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes früh entdeckt werden.

Diese Anzeichen sollten sie ernst nehmen

Eine Herzschwäche beginnt oft unauffällig und äußert sich zu Beginn mit zunehmender Müdigkeit, Abgeschlagenheit und einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit. Eines der Hauptsymptome einer Herzinsuffizienz ist die Atemnot, die anfangs nur bei körperlicher Belastung auftritt. Im fortgeschrittenen Stadium haben Betroffene auch bei Ruhe damit zu kämpfen.

Herzschwäche kann lebensbedrohlich werden

Herzschwäche führt im fortgeschrittenen Stadium zu schweren Beschwerden bei den Betroffenen und beeinträchtigt ihren Alltag stark. Im schlimmsten Fall können die Beschwerden lebensbedrohlich werden. Die Symptome verschlimmern sich und die Betroffenen können das Bett kaum noch verlassen. Oftmals hilft dann nur noch eine Herztransplantation.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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