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Herzinfarkt: Stressgen erhöht das Risiko

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Studie  

Stressgen erhöht Herzinfarktrisiko

19.12.2013, 10:45 Uhr | ag

Herzinfarkt: Stressgen erhöht das Risiko. Wer stressanfällig ist, hat einen höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer stressanfällig ist, hat einen höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dass Stress schlecht fürs Herz ist, ist allgemein bekannt. Manche Menschen jedoch scheinen sogar eine genetische Anfälligkeit für stressbedingten Herzinfarkt zu haben. Das haben amerikanische Forscher an der Duke University School of Medicine in Durham herausgefunden. Im Rahmen einer Studie, die im Fachmagazin PLos ONE veröffentlicht wurde, entdeckten Sie ein so genanntes Stressgen, das mit einem stark erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden ist.

Herzinfarkrisiko steigt um 38 Prozent

An der Studie nahmen insgesamt 6.000 Patienten mit Herzerkrankungen teil, die über einen Zeitraum von sieben Jahren begleitet wurden. Bei einem Teil der Gruppe lag eine genetische Mutation vor, die die Anfälligkeit für Stress erhöht. Die Forscher fanden heraus, dass Menschen mit dieser Veranlagung ein um 38 Prozent höheres Risiko haben, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an einer Herzkrankheit zu sterben. Dabei wurden Faktoren wie Alter, Übergewicht und Rauchen berücksichtigt.

Mediziner fordert "personalisierte Medizin" für Herzpatienten

Studienleiter Dr. Redford Williams weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig es sei, die genetische Varianten von Patienten mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten zu analysieren. Er fordert daher eine "personalisierte Medizin". So könnten frühzeitig präventive Programme für diese Risikogruppe entwickelt werden. Unter anderem könnten Stress-Management und gezielte medikamentöse Therapien helfen, die Rate an Herzinfarkten und Todesfällen zu verringern.

Änderungen im Lebensstil mit positiven Auswirkungen

Professor Jeremy Pearson , Ärztlicher Direktor an der British Heart Foundation, sieht in der Studie einen weiteren Beleg dafür, wie gefährlich Stress fürs Herz ist. Das gilt auch für Menschen, die nicht akut an einer Herzkrankheit leiden. Im Interview mit BBC erklärt er: "Jeder kann positive Änderungen bewirken, um besser mit Stress fertig zu werden. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität können helfen, besser mit den Anforderungen des Lebens klar zu kommen." Grundsätzlich sei es besser, frühzeitig Vorsorge zu ergreifen. Daher empfiehlt der Mediziner: "Wenn Sie sich oft ängstlich fühlen und sich Sorgen wegen Ihres hohen Stresspegels machen, vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Arzt."

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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