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Malaria  

Medikamente zur Malariaprophylaxe

21.02.2014, 11:54 Uhr | rk (CF)

Sie können sich im Rahmen der Malariaprophylaxe mit verschiedenen Medikamenten schützen. Welche Medikamente für Sie infrage kommen, richtet sich dabei nach mehreren Faktoren. Hier erfahren Sie, was Sie tun können.

Schutz vor Malaria: Chemoprophylaxe

Da es noch keine Impfung gegen die Krankheit gibt, sind die Möglichkeiten der Malariaprophylaxe auf zwei Maßnahmen beschränkt: Die Expositionsprophylaxe, welche sich auf den direkten Schutz vor Mücken bezieht und die Chemoprophylaxe, bei der es um die Vorabbehandlung mit Malaria-Medikamenten geht.

Bei der Chemoprophylaxe werden Medikamente bereits mindestens eine Woche vor Reisebeginn eingenommen, damit ein ausreichender Schutz aufgebaut werden kann. Es gibt mehrere Medikamente, welche je nach Reisegebiet und körperlichen Voraussetzungen infrage kommen.

Wichtig: Die Chemoprophylaxe kann Sie nicht mit hundertprozentiger Sicherheit vor einer Infektion schützen und die Expositionsprophylaxe nicht ersetzen, warnt die "Apotheken Umschau". Sie sollte daher nur als Ergänzung zum Mückenschutz angesehen werden.

Malariaprophylaxe: Mehrere Medikamente möglich

Medikamente zur Malariaprophylaxe sind nicht frei erhältlich und müssen vom Arzt verschrieben werden. Generell sollten Sie sich vor einer Reise in ein Land mit Malariarisiko unbedingt von einem erfahrenen Arzt oder beim Tropeninstitut über die Risiken und möglichen Medikamente zur Malariaprophylaxe informieren. Nicht jedes Medikament wirkt in jeder Region. Resistente Erreger machen die Wahl der geeigneten Präparate nicht immer einfach.

Ein häufig verwendetes Medikament ist Chloroquin, welches vergleichsweise geringe Nebenwirkungen aufweist. Auch das Medikament Proguanil kommt infrage, trifft jedoch in vielen Regionen auf resistente Malaria-Erreger und wird deshalb nur noch selten verwendet.

Proguanil wird zudem nur in Verbindung mit Chloroquin eingesetzt. Eine Alternative ist Mefloquin. Dieses Mittel sollte allerdings bereits drei bis vier Wochen vor Abreise eingenommen werden und bei Unverträglichkeit durch andere Medikamente ersetzt werden. Weitere Mittel für die Chemoprophylaxe sind Atovaquon, Artemether und Doxycyclin.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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