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Abführmittel gegen Verstopfung: Was Sie beachten sollten

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Verstopfung  

Abführmittel gegen Verstopfung: Was Sie beachten sollten

17.02.2014, 15:20 Uhr | rk (CF)

Wer unter Verstopfung leidet, hat in der Apotheke die Auswahl zwischen zahlreichen Abführmitteln. Wie die Präparate wirken und was Sie bei der Anwendung beachten sollten, um Nebenwirkungen zu vermeiden, erfahren Sie hier.

Paraffin und Glyzerin als Abführmittel

Paraffin und Glycerin werden meist als Zäpfchen über den Anus in den Verdauungstrakt eingeführt. Im Vergleich zu oral eingeführten Arzneimitteln wirken sie besonders schnell, weshalb Sie sich nach der Anwendung in der Nähe der Toilette aufhalten sollten. Sie bilden einen Gleitfilm auf der Darmwand und fördern so die Entleerung des Darms.

Verstopfung lösen mit Elektrolyten

Die chemischen Wirkstoffe Bisacodyl und Natriumpicosulfat sowie die die natürlichen Wirkstoffe Aloe, Sennesblätter, Bitter- und Glaubersalz werden oral als Lösung eingenommen und entfalten ihre Wirkung nach sechs bis zehn Stunden. Daher sollten sie vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Sie tragen dazu bei, dass sich salzhaltiges Wasser im Verdauungstrakt sammelt, indem sie verhindern, dass Wasser und Elektrolyte von der Darmschleimhaut aufgenommen werden.

Da sie nach Angaben der "Apotheken Umschau" den Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht bringen, was zu Herzrhythmusstörungen führen kann, sollten Abführmittel auf Basis von Salz nur kurzfristig gegen Verstopfung eingesetzt werden und auch nur in Rücksprache mit einem Arzt.

Quellmittel als Abführmittel

Quellmittel mit Wirkstoffen aus Leinsamen und indischen Flohsamen binden Wasser und vergrößern den Darminhalt, wodurch die Darmbewegung angeregt wird. Ihre Wirkung tritt nach zwei bis drei Tagen ein. Bei der Einnahme von quellenden Abführmitteln ist es dringend notwendig, viel zu trinken, da es sonst zum Darmverschluss kommen kann. Herz- und Nierenkranke, die nur wenig Flüssigkeit zu sich nehmen dürfen, sollten sich vorab beim Arzt oder Apotheker über Risiken informieren.

Allgemeine Risiken

Die Einnahme von Abführmitteln sollte generell nur über einen begrenzten Zeitraum erfolgen, da sie den Verdauungstrakt aus dem Gleichgewicht bringen kann. Zudem sollten Sie sich über den Beipackzettel stets über Neben- und Wechselwirkungen informieren und bei länger anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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