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Schlaganfall: Vorübergehende Erblindung kann Vorbote von Schlaganfall sein

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Hinweise auf Schlaganfall  

Vorübergehende Erblindung kann Vorbote von Schlaganfall sein

26.02.2014, 15:21 Uhr | dpa-tmn, t-online.de, fsy

Schlaganfall: Vorübergehende Erblindung kann Vorbote von Schlaganfall sein. Schlaganfall, Herzinfarkt: Viele kennen die Symptome nicht.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele kennen die Symptome von Schlaganfall und Herzinfarkt nicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Symptome eines Schlaganfalls treten häufig ohne Ankündigung und von einem Moment auf den anderen auf. Viele Betroffene denken eher an Kreislaufstörungen, Migräne oder gar einen eingeschlafenen Fuß als an einen Hirninfarkt. Wie ernst die Situation wirklich ist, bemerken sie oft nicht. Doch schnelle Hilfe ist besonders wichtig.

Erblindet jemand vorübergehend auf einem Auge oder hat er zeitweise Missempfindungen im Gesicht, den Armen oder Beinen, sollte er das umgehend ärztlich abklären lassen. Wie Sprachstörungen auch können diese Symptome auf eine verengte Halsschlagader hindeuten und Vorboten eines Schlaganfalls sein. Das erläutert Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) in Krefeld. Solche weniger als 24 Stunden anhaltenden Beschwerden nennen Fachleute auch transitorische ischämische Attacke (TIA).

Ultraschall erkennt verengte Gefäße

Ob die Halsschlagader verengt ist, lässt sich einfach und schmerzfrei mit einem Ultraschall ermitteln. Ursache dafür, dass das Blut nicht mehr so viel Platz zum Durchfließen hat, sind meist Ablagerungen an den Innenwänden der Ader. Von diesen sogenannten Plaques könnten sich kleine Stücke lösen, mit dem Blutstrom das Gehirn erreichen, dort Gefäße blockieren und zu Ausfällen etwa bei der Sprache oder dem Sehvermögen führen, sagt Beil. Insbesondere in den ersten Tagen nach einer solchen TIA bestehe das Risiko, dass es zu einem richtigen Schlaganfall mit dauerhaften Schäden kommt.

Ist die Halsschlagader nur noch zu weniger als 30 Prozent durchlässig, empfehlen Experten in der Regel eine operative Behandlung. Das gilt vor allem, wenn die Durchblutung des Gehirns schon beeinträchtigt war. Entweder entfernen Ärzte dann die Plaques oder setzen eine Stütze (Stent) ein, die das Gefäß permanent offen halten soll. Patienten sollten sich danach regelmäßig erneut untersuchen lassen, weil der Gefäßverschluss immer weiter fortschreitet. Verengte Halsschlagadern haben vor allem ältere Menschen.

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Das sind weitere Symptome für einen Schlaganfall

Neben Sprach- und Sehstörungen sind auch Lähmungen und Taubheitsgefühle Anzeichen für einen Schlaganfall. Oft hängt bei den Betroffenen der Mundwinkel herunter. Aber es kann auch zur Lähmung einer Körperseite oder zu Störungen im Berührungsempfinden kommen. Ein weiteres Symptom ist Schwindel gekoppelt mit unsicherem Gang. Schwindel allein deutet zwar noch nicht auf einen Schlaganfall hin, da er viele Ursachen haben kann. Tritt er aber in Verbindung mit anderen Symptomen auf, ist er als deutliches Warnsignal zu sehen.

Ein häufiges, typisches Symptom sind auch starke Kopfschmerzen. Bei einem Schlaganfall können Blutungen im Gehirn entstehen, die starke Kopfschmerzen auslösen. Übelkeit und Erbrechen sind weitere mögliche Begleiterscheinungen.

Gesichtsmuskulatur ist häufig gelähmt

Ein Schlaganfall kann tödlich enden. Doch selbst wer überlebt, muss mit schweren Schäden rechnen. Zu den möglichen Folgen zählen neben Lähmungen auch bleibende Gefühlsstörungen in den Armen und Beinen. Berührungen, Schmerzen, aber auch Temperaturen werden dann nur teilweise oder gar nicht wahrgenommen. Ist die Gesichtsmuskulatur gelähmt, hängt der Mundwinkel herab. Zudem fällt es den Betroffenen schwer, zu sprechen und zu schlucken. Oft kann man nicht verstehen, was die Betroffenen sagen möchten, da diese undeutlich, abgehackt, monoton oder nur sehr langsam sprechen.


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