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TK-Studie: Nur jeder dritte Herz-Kreislauf-Patient isst gesund

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TK-Studie zum Ernährungsverhalten  

Nur jeder dritte Herz-Kreislauf-Patient isst gesund

07.03.2014, 08:18 Uhr | akl

TK-Studie: Nur jeder dritte Herz-Kreislauf-Patient isst gesund. Gesunde Ernährung schützt das Herz, doch viele Herz-Kreislauf-Patienten essen ungesund. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gesunde Ernährung schützt das Herz, doch viele Herz-Kreislauf-Patienten essen ungesund. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nur vier von zehn Herz-Kreislauf-Patienten ist ihre Ernährung wichtig, berichtet die Techniker Krankenkasse (TK) zum Tag der gesunden Ernährung am 7.März. Für ihre repräsentative Ernährungsstudie hat das Forsa-Institut im Auftrag der TK 1.000 Erwachsene in Deutschland zu ihrem Ernährungsverhalten befragt. 21 Prozent von ihnen gaben an, unter Herz-Kreislauf-Beschwerden zu leiden. Dabei ist eine herzgesunde Ernährung gar nicht so schwer.

Laut Umfrage gaben lediglich drei von zehn (32 Prozent) an, dass sie sich konsequent gesund ernähren. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer weiter auf dem Vormarsch: Heute sei schon fast jede zweite Pille, die Männer zwischen 15 und 65 Jahren verschrieben bekommen, für das Herz, berichtet die Krankenkasse.

Gesunde Ernährung verbessert viele Krankheitsverläufe

"Ein solcher Anstieg hat seine Ursache nicht nur im demografischen Wandel, sondern ist vor allem lebensstilbedingt", sagt Maike Schmidt, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK. Doch viele Krankheitsverläufe lassen sich mit einer gesunden Ernährung, mehr Bewegung und einer guten Stressbalance verbessern. "Für Herz-Kreislauf-Patienten zahlt es sich deshalb ganz besonders aus, gesund zu essen", empfiehlt Schmidt.

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Für viele sind fettige Speisen nicht wegzudenken

Doch die Ernährungsstudie hat gezeigt, dass für fast jeden zweiten Herz-Kreislauf-Patienten beim Essen das Motto gilt: "Hauptsache lecker". Für mehr als die Hälfte gehört Fett zu einem leckeren Essen dazu. Dabei sind sich die meisten durchaus bewusst, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist. Oft scheitere es am Willen oder am Durchhaltevermögen, so das Ergebnis der Studie. "Die Eigenmotivation ist die wichtigste Voraussetzung, um tatsächlich etwas zu verändern", sagt Schmidt. "Doch selbst wenn der Wille da ist, fällt es vielen schwer, tatsächlich langfristig am Ball zu bleiben."

Viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan

Die American Heart Association rät zu einer ausgewogenen Ernährung mit viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Fünf Portionen am Tag sollten es sein, so die Empfehlung. Auch Vollkornprodukte sowie Fisch gehören zu einer gesunden Ernährungsweise. Fisch liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren, Vollkornprodukte enthalten viele gesunde Ballaststoffe. Auf tierische Fette, zu viel Zucker und Salz sollte man weitgehend verzichten. Patienten mit Bluthochdruck sollten am Tag nicht mehr als vier Gramm Salz zu sich nehmen. Auch Alkohol tut dem Herzen nicht gut. Wer sich gesund ernährt, pendelt in der Regel auch sein Gewicht ein und vermeidet Übergewicht. Das entlastet das Herz. Regelmäßige Bewegung gehört somit ebenfalls zu einer gesunden Lebensweise.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an 

Laut Schmidt kommt es darauf an, den richtigen Zeitpunkt für eine Ernährungsumstellung zu wählen. Beginnt man in einer sehr stressigen Phase, setzt sich der innere Schweinehund schnell wieder durch. Ernährungsgewohnheiten hat man sich meist über Jahre angewöhnt. Sie plötzlich über Bord zu werfen, ist nicht leicht. "Deshalb heißt das Zauberwort: langsam beginnen", rät Schmidt. Es sind auch die kleinen Schritte, die langfristig etwas bewirken können. Zum Beispiel kann man Sonnenblumenöl statt Butter zum Braten nehmen oder zu Hähnchenbrust statt Schweinekotelett greifen.

Ausnahmen auch für Herz-Kreislauf-Patienten erlaubt

Kleine Sünden sind trotzdem erlaubt. "Gerade in Ernährungsfragen setzen sich viele zu hohe Hürden - Frust ist so programmiert und am Ende triumphiert der Schweinehund", weiß Schmidt. Belohnung hingegen sei ein gutes Mittel, um tatsächlich am Ball zu bleiben. Die TK-Expertin ist überzeugt: "Es ist sinnvoller, sich ab und zu bewusst etwas zu gönnen, als in Askese zu leben - bis zum nächsten Heißhunger-Anfall." Aber Essen allein sollte keine Belohnung sein. Es gibt schöne Alternativen, die auch zufrieden machen können. Das kann ein Kinobesuch, eine kleine Shoppingtour oder ein geselliger Abend mit Freunden sein. Spaziergänge, eine kleine Runde Sport oder ein warmes Bad können zudem von Essengelüsten ablenken. Wer nicht gleich dem Verlangen nachgibt, wird feststellen, dass es oft von selbst wieder verschwindet.

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