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Implantat erkennt Vorhofflimmern frühzeitig

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Frühwarnsystem für Schlaganfall  

Implantat erkennt Vorhofflimmern frühzeitig

20.06.2014, 11:28 Uhr | cme

. Der BioMonitor soll das Schlaganfallrisiko senken.  (Quelle: DAK Gesundheit)

Der BioMonitor soll das Schlaganfallrisiko senken. (Quelle: DAK Gesundheit)

Jährlich erleiden Rund 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Einer der häufigsten Auslöser dafür ist das Vorhofflimmern, das nur schwer erkannt wird. Ein neues Mini-Implantat erkennt das Flimmern und warnt so frühzeitig vor einem möglichen Hirnschlag. Die DAK bietet nun in einem Pilotprojekt 1000 Patienten das Gerät an.

Vorhofflimmern entsteht, wenn sich die Herzvorhöfe aufgrund fehlerhafter Signale nicht mehr richtig zusammenziehen, sondern nur noch unkoordiniert zucken. In der Folge kann sich der Herzschlag auf bis zu 150 Schläge pro Minute erhöhen. Das schränkt nicht nur die Leistungsfähigkeit des Betroffenen ein, sondern kann lebensbedrohlich werden.

Denn an den Wänden der beinahe bewegungslosen Herzvorhöfe bilden sich leicht Gerinnsel, die mit dem Blutstrom ins Gehirn gespült werden und dort Hirnschläge auslösen können. Als Hauptauslöser für das Vorhofflimmern gelten kranke Herzkranzgefäße, Herzklappenfehler und Herzmuskelerkrankungen. Etwa ein Drittel der Patienten hat zu hohen Blutdruck. Risikofaktoren sind zudem Diabetes und Übergewicht.

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BioMonitor sendet bei Flimmern Alarmsignal

Vorhofflimmern äußert sich oft nur durch unspezifische Symptome, die bei Herzpatienten ohnehin häufiger auftreten können. Dies sind zum Beispiel ein beklemmendes Gefühl in der Brust, Atemnot und ein heftig klopfendes Herz. Daher wird das Flimmern oft nicht erkannt. Der so genannte BioMonitor zeichnet die Herztätigkeit dauerhaft auf und überträgt die Daten per "Home Monitoring" direkt an den behandelnden Kardiologen. Bei Unregelmäßigkeiten schlägt das Gerät Alarm.

Eine aufwändige Operation müssen die Patienten dabei nicht fürchten. Das Implantat hat die Größe einer Zwei-Euro-Münze und wird ambulant eingesetzt.

Schlaganfallrisiko wird um 50 Prozent gesenkt

In der Pilotphase sollen zunächst 1000 Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben, das Gerät erhalten. Denn das Risiko, einen weiteren Schlaganfall zu erleiden, ist für diese Patienten besonders hoch. Diese Wahrscheinlichkeit wird nach Angaben der DAK um etwa 50 Prozent gesenkt.

Inwieweit das Gerät in Zukunft auch weiteren Patienten eingesetzt werden wird, ist noch unklar. "Soweit reichen unsere Überlegungen noch nicht", sagte Frank Hethey, Pressesprecher der DAK auf Nachfrage von T-Online.de.

Entwickelt wurde der BioMonitor von der Firma Biotronik Deutschland. Der Berliner Medizintechnikhersteller gilt als Pionier der telemedizinischen Fernnachsorge und ist als Kooperationspartner an dem neuen Versorgungsprogramm der DAK zur Vermeidung von Schlaganfällen beteiligt.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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