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Alkoholkonsum: Zwei Fragen entlarven Alkoholiker

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Alkohol  

Zwei Fragen entlarven Alkoholiker

30.12.2016, 16:24 Uhr | cme

Mit diesen zwei Fragen erkennen Sie Alkoholiker
Mit diesen zwei Fragen erkennen Sie Alkoholiker

1,3 Millionen Deutsche sind alkoholabhängig, weitere 2 Millionen gefährdet. Doch ab wann gilt man als alkoholabhängig?

Mit diesen zwei Fragen erkennen Sie Alkoholiker


Rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig. Dazu kommen knapp zwei Millionen, deren Alkoholkonsum als problematisch eingestuft werden kann. Doch die Grenze zwischen Abhängigkeit und genussvollem, aber kontrolliertem Konsum ist fließend. Eine britische Forschergruppe hat herausgefunden: Zwei Fragen genügen, um Menschen mit einem Alkoholproblem zuverlässig zu entlarven.

Die Forscher von der University of Leicester untersuchten dazu 17 Studien, in denen Ärzte ihren Patienten Fragen zum Alkoholkonsum gestellt hatten. Dabei zeigte sich: Wurde nur eine Frage zu den Trinkgewohnheiten gestellt, lag die Trefferquote, einen Alkoholiker zu erkennen, nur bei 54 Prozent. Bei zwei Fragen stieg die Genauigkeit der Diagnose auf 87 Prozent.

"Wie oft trinken Sie sechs Gläser oder mehr?"

Die zuverlässigsten Ergebnisse lieferte die Frage "Wie oft trinken Sie sechs oder mehr alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit?" Wer hier zugeben muss, dies häufig oder gar regelmäßig zu tun, hat mit großer Wahrscheinlichkeit ein Alkoholproblem. Dies ließ sich bei den Probanden jeweils mit anderen Tests bestätigen. Ebenfalls relativ sicher war das Ergebnis, wenn folgende Frage gestellt wurde: "Haben Sie jemals morgens zuerst Alkohol getrunken, um sich nervlich zu stabilisieren?".

Die zweite Frage stammt aus dem so genannten CAGE-Test, mit dem Menschen ihren eigenen Alkoholkonsum hinterfragen können. Andere Tests sind oft aufwändiger und beinhalten einen ganzen Fragenkatalog.

UMFRAGE
Wie oft trinken Sie Alkohol?

Zwei Fragen statt aufwändigem Standardtest

Nach Ansicht von Studienleiter Alex Mitchell könnte das Ergebnis der Studie dazu beitragen, dass Hausärzte die Alkoholprobleme ihrer Patienten leichter erkennen. Durch das Einstreuen zweier Fragen im Gespräch könne man so aufwändige Standardtests umgehen.

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