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Rauchstopp mit Nikotinersatz: Vorteile und Nachteile

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Pflaster, Kaugummi & Co.  

Rauchstopp mit Nikotinersatz: Vorteile und Nachteile

19.01.2015, 09:31 Uhr | tl (CF)

Rauchstopp mit Nikotinersatz: Vorteile und Nachteile. Bei Menschen mit Hautkrankheiten können Nikotinpflaster unangenehme Nebenwirkungen haben (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Menschen mit Hautkrankheiten können Nikotinpflaster unangenehme Nebenwirkungen haben (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Nikotinersatz kann helfen, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten. Als Wundermittel sollten Nikotinpflaster, -kaugummis und Lutschbonbons allerdings nicht verstanden werden. Erfahren Sie hier, wie die Präparate beim Rauchstopp unterstützen können.

Nikotinersatz allein führt nicht zum Rauchstopp

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, benötigt zuallererst eine ernsthafte Motivation und eine gehörige Portion Konsequenz. Ansonsten ist ein erfolgreicher Rauchstopp kaum möglich. Nikotinersatz kann das Vorhaben allerdings unterstützen, da es die typischen Entzugserscheinungen der Sucht reduziert. Insbesondere starke Raucher leiden beim Aufhören teilweise so sehr unter dem Nikotinentzug, dass sie ernsthafte Krisen durchleben.

Gesundheitliche Konsequenzen

Nikotinersatz lindert ausschließlich die körperlichen Symptome, die ein Rauchstopp verursacht. Dies kann allerdings die mentale Belastung, die ein Rauchstopp für viele mit sich bringt, erheblich reduzieren.

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Wer zum Nikotinersatz greift, führt seinem Körper nach wie vor eine schädliche, abhängig machende Substanz zu. Für die massiven Gesundheitsschäden, die durch Rauchen verursacht werden, sind allerdings eher die zahlreichen giftigen Inhaltsstoffe des Tabakrauchs verantwortlich. Daher tun Menschen, die mit dem Rauchen aufhören und stattdessen zeitweise zu Nikotinersatz greifen, in jedem Fall etwas für ihre Gesundheit.

Präparate sind keine Dauerlösung

Bislang ist noch nicht abschließend geklärt, inwiefern und in welcher Dosierung Nikotin selbst eine krebserregende Wirkung hat. Als Dauerlösung sollte der Nikotinersatz also auf keinen Fall betrachtet werden. Immerhin haben solche Medikamente ein geringeres Suchtpotenzial als Zigaretten, da sich die Wirkung des Nikotins langsamer entfaltet, erklärt das Deutsche Krebsforschungszentrum auf seiner Internetseite.

Wenn Sie mithilfe von Nikotinersatz mit dem Rauchen aufhören wollen, sollten Sie die Präparate entsprechend der Anwendungsempfehlung für mindestens acht Wochen anwenden. Mitentscheidend für einen erfolgreichen Rauchstopp ist nämlich auch die Dauer der Abstinenz. Bei einer Abstinenz von über sechs Monaten sinkt die Rückfallquote zum Beispiel erheblich.

Vorteile und Nachteile von Kaugummis, Lutschtabletten & Co.

Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis sind besonders beliebt beim Kampf gegen das Rauchverlangen. Ihr besonderer Vorteil ist die einfache Anwendung. Beide Varianten haben aber auch Nachteile: Das Pflaster kann beispielsweise Reizungen auf empfindlicher Haut auslösen und darf grundsätzlich nicht bei bestehenden Hautkrankheiten angewendet werden. Das Kaugummi wiederum ist nicht für Personen mit Gebissprothesen geeignet, kann Mund- und Magenschleimhäute reizen und das Suchtverhalten eventuell unterstützen. Ähnlich verhält es sich mit Lutschtabletten.

Verschreibungspflichtige Medikamente

Auch verschreibungspflichtige Medikamente stehen als Nikotinersatz zur Verfügung. Sie wirken in der Regel stärker, können aber auch drastischere Nebenwirkungen wie Aggressivität oder Stimmungsschwankungen verursachen. Daher sollten nur starke Raucher über eine solche Lösung nachdenken. Für Betroffene, die 30 oder mehr Zigaretten pro Tag rauchen, bietet es sich auch an, mehrere Mittel zu kombinieren – beispielsweise Pflaster und Lutschtabletten.

Grundsätzlich sollten Sie die Vorteile, Nachteile und auch die Anwendung von verschiedenen Nikotinersatzmitteln intensiv mit Ihrem Arzt besprechen, um alle möglichen Risiken auszuschließen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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