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Schilddrüsenunterfunktion: Mögliche Ursachen

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Auslöser der Hypothyreose  

Schilddrüsenunterfunktion: Mögliche Ursachen

29.01.2015, 15:39 Uhr | uc (CF)

Zu den Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion gehören vor allem Entzündungen des Organs oder bestimmte medizinische Behandlungen. Nur selten ist eine Hypothyreose angeboren. Lesen Sie hier mehr zu dem Thema.

Operationen an der Schilddrüse können zu Hypothyreose führen

Eine angeborene Hypothyreose, wie eine Schilddrüsenunterfunktion auch genannt wird, die durch eine fehlende oder missgebildete Schilddrüse entsteht, betrifft die wenigsten Schilddrüsenunterfunktions-Patienten. Stattdessen entsteht die Erkrankung nach Angaben des Gesundheitsportals "Onmeda" meist erst im Laufe des Lebens. Zum Beispiel dann, wenn die Funktion der Schilddrüse durch äußere Einwirkungen gestört wird.

Dies ist der Fall, wenn beispielsweise im Rahmen einer medizinischen Behandlung wie bei einer Operation wegen Überfunktion zu viel intaktes Schilddrüsengewebe verloren geht oder zerstört wurde. Auch eine Radiojodtherapie kann eine Schilddrüsenunterfunktion nach sich ziehen.

Chronische Entzündung der Schilddrüse

Im Erwachsenenalter kann auch eine chronische Entzündung der Schilddrüse zu den Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion zählen. Solchen Fällen liegt meist eine Autoimmunerkrankung namens Hashimoto-Thyreoiditis zugrunde – eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen des Menschen. Dabei sieht der Körper das Organ fälschlicherweise als fremdes Gewebe an und produziert Antikörper gegen die eigene Schilddrüse: Eine Entzündung entsteht, bei der Schilddrüsengewebe zerstört wird, wodurch wiederum eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen kann.

Weitere seltene Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion

In seltenen Fällen kann es auch durch einen extremen Jodmangel in Nahrung und Trinkwasser zu einer Schilddrüsenunterfunktion kommen. Ebenfalls sehr selten entsteht eine Hyperthyreose, weil die zuständigen Regelzentren im Gehirn – der Hypothalamus und die Hypophyse – nicht richtig arbeiten.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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