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Herzschwäche: Zahl der Patienten nimmt zu

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Im Osten mehr als im Westen  

Immer mehr Patienten leiden an Herzschwäche

14.04.2015, 12:45 Uhr | cme

Herzschwäche: Zahl der Patienten nimmt zu. In Ostdeutschland hat die Zahl der Patienten mit Herzschwäche besonders stark zugenommen. (Quelle: Deutscher Herzbericht 2014 / Deutsche Herzstiftung / Thinkstock / Montage: t-online)

In Ostdeutschland hat die Zahl der Patienten mit Herzschwäche besonders stark zugenommen. (Quelle: Deutscher Herzbericht 2014 / Deutsche Herzstiftung / Thinkstock / Montage: t-online)

Immer mehr Menschen in Deutschland landen mit Herzschwäche im Krankenhaus. "Die Zahl der Herzinsuffizienz-bedingten Hospitalisierungen (...) stieg zwischen 2000 und 2013 um 65,3 Prozent an", sagte Professor Rolf Wachter aus Göttingen auf der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim. Dabei gebe es deutliche Unterschiede zwischen Ost und West.

Der Kardiologe untersuchte mit seinem Team anhand von Zahlen des statistischen Bundesamts die Entwicklung der Krankenhausaufenthalte sowie der Sterblichkeit im Zusammenhang mit Herzschwäche. Dabei nahm die Zahl der Betroffenen in den neuen Bundesländern sogar um 78,7 Prozent zu - und damit deutlich stärker als in den alten Bundesländern.

Auf den Herzinfarkt folgt die Herzschwäche

 (Quelle: Deutscher Herzbericht 2014) (Quelle: Deutscher Herzbericht 2014) Die Ursache für die Zunahme der Herzkrankheit sei paradoxerweise auf den Erfolg in anderen Bereichen der Kardiologie zurückzuführen: "Immer mehr Menschen überleben einen akuten Herzinfarkt, erkranken später aber an einer Herzschwäche“, erklärte DGK-Präsident Professor Christian Hamm. „Auch die steigende Lebenserwartung erhöht das Risiko von Herzinsuffizienz, Herzklappen- oder Herzrhythmuserkrankungen.“

Über die Ursachen für die regionalen Differenzen können die Kardiologen hingegen nur mutmaßen. Mögliche Erklärungen seien Unterschiede bei den Risikofaktoren, aber auch Unterschiede in der Patientenversorgung, so die Studienautoren. „Das genauere Verständnis dieser Unterschiede 25 Jahre nach dem Mauerfall bedarf aber weiterer Analysen“, so Wachter.

Körperliche Leistungsfähigkeit ist stark eingeschränkt

Neben einem überstandenen Herzinfarkt sind auch Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten sowie eine Überfunktion der Schilddrüse häufige Auslöser für eine Herzschwäche. Aber auch Alkoholmissbrauch oder eine Herzmuskelentzündung können das Organ schwächen.

Eine Herzschwäche zeigt sich vor allem durch eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit bei körperlichen Belastungen. Beim Treppensteigen kommt es zu Erschöpfung, Atemnot und Herzrhythmusstörungen. In fortgeschrittenem Stadium bekommen die Betroffenen die Symptome auch im Ruhezustand zu spüren. Viele Patienten können das Bett nicht mehr verlassen.

Wird die Herzschwäche rechtzeitig erkannt, kann der Verlauf der Erkrankung verzögert werden.

Mehr Informationen zum Thema Herzschwäche finden Sie auch bei der Deutschen Herzstiftung.

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