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Das macht eine generalisierte Epilepsie aus

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Epileptischer Anfall  

Das macht eine generalisierte Epilepsie aus

21.09.2015, 11:00 Uhr | rk (CF)

Eine generalisierte Epilepsie tritt auf, wenn beide Gehirnhälften in den Anfall einbezogen sind. Wie sich diese Art der Fallsucht ausdrücken kann, erfahren Sie im Folgenden.

Generalisierte Epilepsie: Die Symptome

Eine generalisierte Epilepsie bedeutet, dass während des Anfalls beide Gehirnhälften betroffen sind. Anfallsformen der generalisierten Epilepsie sind unter anderem die Absence, der Grand-Mal-Anfall und die myoklonischen Anfälle.

Der tonisch-klonische Anfall

Die häufigste Form des generalisierten Anfalls ist der tonisch-klonische Anfall – auch als "Grand mal" bezeichnet. Dieser kann folgendermaßen ablaufen: Nach einem kurzen Schrei stürzt der Betroffene zu Boden und erleidet Krämpfe. Der Rumpf ist überstreckt, die Arme und Beine sind gestreckt, die Zehen gekrümmt und die Fäuste geschlossen. Nach dem tonischen Krampf folgt die klonische Phase, die sich durch rhythmische Zuckungen großer Muskelgruppen bemerkbar macht. Die Zuckungen gehen mit unkoordinierten Bewegungen des gesamten Körpers einher. Die Fallsucht endet danach mit einer allgemeinen Muskelerschlaffung. Erst nach etwa zwei Minuten ist der Betroffene wieder ansprechbar und erschöpft.

Myoklonische Anfälle und myoklonisch-astatische Anfälle

Diese Art der Fallsucht kommt vor allem bei Jugendlichen vor. Bei den myoklonischen Anfälle zucken oftmals die Muskeln im Schultergürtelbereichs. Sie treten häufig in der ersten Stunde nach dem Aufwachen auf. Davon zu unterscheiden sind myoklonisch-astatische Anfälle. Sie sind bei Kleinkindern zu beobachten. Knicken die Kleinen in den Knien ein und stürzen dabei, kann dies auf einen myoklonisch-astatischen Anfall hindeuten. Nach dem Sturz ist der Anfall meist vorbei.

Fallsucht und Absencen

Die generalisierte Epilepsie kann sich auch in Form von sogenannten Absencen äußern. Dabei handelt es sich um fünf bis zehn Sekunden andauernde Bewusstseinsstörungen mit starrem Blick. Im Rahmen einer Absence kann auch die Gesichtsmuskulatur erschlaffen, wodurch der Betroffene abwesend oder schläfrig wirkt.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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