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Epileptischer Anfall  

Wissenswertes zur Absence-Epilepsie

21.09.2015, 11:00 Uhr | tl (CF)

Bei der Absence-Epilepsie handelt es sich um eine Form der Fallsucht, die vorwiegend im Schulkind- und Jugendalter auftritt. Betroffene erleiden dabei typischerweise Abwesenheitszustände. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Symptome und mögliche Ursachen der Absence-Epilepsie.

Symptome der Absence-Epilepsie

Die Absence-Epilepsie tritt in der Regel bei Kindern zwischen fünf und zehn Jahren auf. Mehrfache tägliche Anfälle – in manchen Fällen können es bis zu 100 sein – die mit einer Bewusstseinsstörung einhergehen, sind dabei keine Seltenheit. Von einfachen Absencen, also Abwesenheitszuständen, ist die Rede, wenn die durchgeführte Tätigkeit plötzlich unterbrochen und der Blick starr wird. Ebenfalls typisch sind eine Verlangsamung oder Unterbrechung der Sprache sowie die fehlende Reaktion auf Ansprache.

Der Abwesenheitszustand der Fallsucht kann eine Sekunde bis eine halbe Minute andauern, maximal zwei Minuten. Einfache Absencen können kompliziert werden, wenn Zuckungen im Gesicht oder auch am Körper auftreten. Betroffene können darüber hinaus erröten, erblassen oder schwitzen.

Es kann bei der Absence-Epilepsie auch zu atonischen, also muskelerschlaffenden Symptomen kommen – der Kopf kann zum Beispiel nach vorne sinken, die Arme sinken herunter oder der ganze Körper sackt zusammen. Tonische, also muskelversteifende Komponenten, sind ebenso möglich. Kopf und Oberkörper biegen sich bei dieser Form der Fallsucht nach hinten.

Ursachen der Absence-Epilepsie

Oftmals ist eine Erkrankung genetisch begründet. Laut dem Verein Kindernetzwerk für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit chronischen Krankheiten und Behinderungen haben 15 bis 40 Prozent der betroffenen Kinder ein Familienmitglied, das ebenfalls an Fallsucht leidet. Andere Ursachen sind bislang nicht bekannt. Beispielsweise kann ein Zusammenhang mit vorausgehenden Fieberkrämpfen ausgeschlossen werden.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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