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Nabelbruch: Symptome und Ursachen einer Hernie

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Nabelbruch Schmerzen  

Symptome und Ursachen einer Hernie

27.02.2017, 10:30 Uhr | hm (CF)

Nabelbruch: Symptome und Ursachen einer Hernie. Symptome wie Bauchschmerzen und Übelkeit deuten auf eine gefährliche Einklemmung des Darms hin. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Symptome wie Bauchschmerzen und Übelkeit deuten auf eine gefährliche Einklemmung des Darms hin. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In den meisten Fällen verursacht ein Nabelbruch keine Schmerzen. Wenn Sie aber Symptome wie Bauchschmerzen oder Übelkeit verspüren, ist ein Arztbesuch unbedingt ratsam. Erfahren Sie mehr über Symptome und Ursachen einer Nabelhernie und wann eine Operation notwendig ist.

Was ist eine Nabelhernie?

Bei einem Nabelbruch, medizinisch Nabelhernie, kommt es zu einer Ausstülpung von Gewebe im Bereich des Bauchnabels. Der Nabel ist eine natürliche Schwachstelle des Körpers. In dieser Region kann es relativ leicht zu einer Bewegung der hier befindlichen inneren Organe kommen. Diese drücken sich durch eine Lücke in der Bauchwand und bilden den sogenannten Bruchsack. Von außen ist der Nabelbruch dann als Beule sichtbar.

Übermäßiger Druck als Ursache

Wenn im Bauchraum um den Nabel ein großer Druck ausgeübt wird, kann es zu einem Nabelbruch kommen. Der Druck wird zum einen durch hohes Gewicht ausgelöst, wie bei Übergewicht oder einer Schwangerschaft. Zum anderen kann er durch körperliche Anstrengung ausgelöst werden, zum Beispiel beim Heben schwerer Gegenstände.

Auch Krankheiten, bei denen es zu hohen Flüssigkeitsablagerungen im Bauchraum kommt, haben oft einen Nabelbruch zur Folge. Menschen mit einer Bindegewebeschwäche leiden nach Angaben der "Apotheken Umschau" häufiger an einer Nabelhernie als andere Menschen.

Nabelbruch: Symptome, bei denen ein Arztbesuch nötig ist

Oft wird die Nabelhernie nicht sofort erkannt. Meist ist nur eine mehr oder weniger auffällige Ausbuchtung am Bauchnabel sichtbar. Der Nabelbruch kann ansonsten unauffällig sein und keine Beschwerden auslösen. Wenn sich jedoch der Bereich um das Geschwulst verhärtet oder verfärbt und Schmerzen auslöst, ist die Lage ernst.

Weitere Nabelbruch-Symptome können Übelkeit und Erbrechen sein. In diesem Fall haben sich wahrscheinlich Teile des Darms im Bruchsack verklemmt. Um weitere Komplikationen zu vermeiden, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Laut "Apotheken Umschau" tritt eine Darmeinklemmung bei drei bis fünf Prozent aller Nabelbrüche auf.

Bei Erwachsenen muss meist operiert werden

Ein Nabelbruch verheilt nur bei Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern von allein. Auch wenn eine Nabelhernie zunächst keine Schmerzen verursacht, kann ein unbehandelter Nabelbruch zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Die Nabelhernie kann sich mit der Zeit erweitern und das Risiko für eine Einklemmung des Darms erhöhen. Die Durchblutung wird dabei so beeinträchtig, dass es im schlimmsten Fall zum Absterben des Darms kommen kann. Eine Darmeinklemmung ist ein Notfall und muss sofort operiert werden.

Nabelbruch-OP: Zwei Verfahren

Je nach Art der des Nabelbruches kann der Bruch auf verschiedene Arten operiert werden. Grundsätzlich wird zwischen der offenen und der geschlossenen Operation unterschieden. Bei einer offenen Nabelbruch-OP wird nach einem bogenförmigen Schnitt am Nabelrand der Inhalt des Bruchsacks zurück in die Bauchhöhle geschoben. Je nach Schwere des Bruches wird die Bauchwand mithilfe eines Netzes unterstützt. Die Bruchpforte kann anschließend vernäht werden.

Bei der geschlossenen Operation wird der Bruchsack über eine Bauchspiegelung (laproskopische Nabelbruch-OP) behandelt. Der Vorteil einer laparoskopischen Operation liegt in ihrem minimal-invasiven Verfahren, also einem minimalen operativen Eingriff. Die Gefahr einer Wundinfektion wird so gemindert und der Patient ist schneller wieder auf den Beinen.

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