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Schieloperation: Wie lässt sich Strabismus behandeln?

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Sehfehler  

Schieloperation: Wie lässt sich Strabismus behandeln?

24.08.2015, 11:30 Uhr | uc (CF)

Schieloperation: Wie lässt sich Strabismus behandeln?. Eine Augenoperation bei Schielen ist manchmal ein rein kosmetischer Eingriff. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Augenoperation bei Schielen ist manchmal ein rein kosmetischer Eingriff. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wie lässt sich Schielen behandeln? Eine Schieloperation ist nur eine Möglichkeit, die Fehlstellung der Augen zu verbessern. Ob eine Operation oder eine andere Behandlungsmethode sinnvoller ist, hängt beispielsweise von der Form des Strabismus ab.

Latentes Schielen: Häufig und meist problemlos

Latentes Schielen, auch "verstecktes Schielen" genannt, betrifft einen Großteil der Bevölkerung – Experten gehen laut dem Gesundheitsportal "Onmeda" von rund 70 Prozent aus. Für das normale Sehen müssen beide Augen dasselbe fokussieren. Doch dies funktioniert bei diesen 70 Prozent nicht einwandfrei, da sie die Augen nicht ganz parallel ausrichten können. Üblicherweise gleicht das Gehirn diesen Mangel so gut aus, dass Betroffene gut sehen können und keinerlei Einschränkungen oder Probleme haben.

Unter bestimmten Umständen können sich hier jedoch unterschiedliche Beschwerden entwickeln – beispielsweise durch Müdigkeit oder Stress.

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sind als Symptom für latentes Schielen besonders verbreitet. Auch die Augen können schmerzen, brennen oder tränen. Zusätzlich reagieren sie häufig empfindlich auf Licht. Viele Betroffene leiden außerdem unter einem Flimmern beim Sehen.

Wie lässt sich verstecktes Schielen behandeln?

Bleibt verstecktes Schielen beschwerdefrei, müssen Sie es nicht behandeln lassen. Entwickeln Sie jedoch Beschwerden, sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen. Dieser kann über eine individuelle Behandlung entscheiden. Häufig lässt sich latentes Schielen durch das Tragen einer Prismenbrille behandeln. Eine solche Brille mit prismatischen Gläsern aktiviert die Stellen der Netzhaut im Auge, die optimal für gutes Sehen sind.

Wann ist eine Schieloperation ratsam?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, einzelne Formen des Strabismus durch eine Operation zu behandeln. Die OP korrigiert die Augenmuskeln, die außen am Auge sitzen und in die Augenhöhlen verlaufen. Sie koordinieren die Bewegungen des Auges – beim Schielen funktionieren sie nicht optimal. Bei der Operation legt der Chirurg zunächst die Muskeln frei und verändert sie dann nach Bedarf. So kann er sie beispielsweise verkürzen und damit stärken.

Kinder erhalten vor der Operation des Strabismus üblicherweise eine Vollnarkose, bei Erwachsenen genügt meist eine örtliche Betäubung. Eine Schieloperation gilt im Allgemeinen als risikoarm. In Einzelfällen tritt der Strabismus einige Jahre nach der Operation erneut auf. In diesem Fall bietet sich häufig eine weitere Schieloperation an.

Welche Formen des Strabismus erfordern eine Operation?

Im Allgemeinen versuchen Mediziner zuerst alle anderen Behandlungsformen auszuschöpfen, bevor sie eine Schieloperation empfehlen. Und nicht für jede Form des Strabismus empfehlen Fachleute eine Operation. Latentes Schielen mit entsprechenden Beschwerden lässt sich beispielsweise meist besser und wirkungsvoller mit einer Prismenbrille behandeln.

Das sogenannte Begleitschielen ist eine Form des Strabismus, die sich durch ständiges, sichtbares Schielen bemerkbar macht. Eine Operation ist hier möglich, sie hat jedoch einen eher kosmetischen Effekt. Das räumliche Sehen, das bei Betroffenen stark eingeschränkt ist, verbessert sich dadurch nicht.

Das sogenannte Lähmungsschielen kann durch Nervenlähmung im Augenbereich ausgelöst werden – beispielsweise durch verschiedene Autoimmunerkrankungen, einen Schlaganfall, Unfallverletzungen oder Tumore. Die Nervenlähmung bildet sich häufig ohne Behandlung wieder zurück. Ist dies jedoch nicht der Fall, kann der behandelnde Arzt eine Operation empfehlen, die das beidseitige Sehen wiederherstellt.

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