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Was tun bei Nasenbluten? Therapien und Vorbeugung

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Was tun bei Nasenbluten? Therapien und Vorbeugung

03.09.2015, 11:30 Uhr | rk (CF)

Was tun bei Nasenbluten? Therapien und Vorbeugung. Nasenbluten bei Kindern sollte nach etwa zehn Minuten wieder zu Ende sein. Suchen Sie ansonsten einen Arzt auf. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nasenbluten bei Kindern sollte nach etwa zehn Minuten wieder zu Ende sein. Suchen Sie ansonsten einen Arzt auf. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nasenbluten ist ein gesundheitliches Problem, unter dem viele Menschen leiden. Die sogenannte Epistaxis ist zwar häufig harmlos, kann aber für Betroffene sehr unangenehm sein. Lesen Sie hier, was Sie im akuten Fall tun können, wie sich vorbeugen lässt und wann ein Arztbesuch ratsam ist.

Nasenbluten stoppen: So reagieren Sie richtig

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Sie ergreifen können, wenn Sie akutes Nasenbluten stoppen möchten. Zunächst sollten Sie sich hinsetzen und den Kopf etwas nach vorne beugen. Atmen Sie dabei durch den Mund. Nun drücken Sie mit zwei Fingern für mehrere Minuten die Nasenflügel zusammen. Damit sollten Sie die Beschwerden lindern. Auch eine Kühlung des Nackens kann helfen, beispielsweise mithilfe eines feuchten Waschlappens oder einer Kaltkompresse, die Sie vorher in ein Handtuch wickeln.

Nasenbluten: Wann ist ein Arztbesuch notwendig?

In vielen Fällen helfen die genannten Sofortmaßnahmen dabei, die Blutung zu stoppen. Es ist jedoch durchaus möglich, dass die Blutung nicht sofort aufhört. Hier gilt die Faustregel: Wenn die Epistaxis bei Erwachsenen auch nach rund 20 Minuten nicht endet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bei Kindern sollten Sie dagegen schon etwas früher, nach etwa zehn Minuten, entsprechend reagieren.

Handelt es sich um sehr starkes Nasenbluten, kann dagegen auch das Alarmieren eines Notarztes ratsam sein. Dies ist auch der Fall, wenn das Nasenbluten beispielsweise durch einen Sturz ausgelöst wurde und schwerere Verletzungen wahrscheinlich sind. Andernfalls ist ein HNO-Arzt für Sie die richtige Anlaufstation.

Ständiges Nasenbluten: Ursachenforschung

Wenn Ihre Nase regelmäßig blutet, sollten Sie ebenfalls einen Arzt aufsuchen. Für ständiges Nasenbluten kann es unterschiedliche Ursachen geben, die meist jedoch harmlos sind. Zu heftiges Schnauben beim Naseputzen, eine Erkältung die häufiges Naseputzen erfordert oder trockene Schleimhäute sind nur einige Beispiele.

In manchen Fällen kann die Epistaxis jedoch auch einen ernsteren Hintergrund haben, der eventuell verschiedener ärztlicher Maßnahmen bedarf. Deshalb gilt: Tritt das Nasenbluten mehrmals pro Woche auf, sollten Sie dies im Rahmen eines Besuchs beim HNO-Spezialisten abklären lassen. Dieser kann die akute Blutung auf verschiedene Arten eindämmen.

Ärztliche Sofortmaßnahmen: Veröden

Suchen Sie bei einer akuten Epistaxis den HNO-Arzt auf, kann dieser unterschiedliche Maßnahmen ergreifen, um das Nasenbluten zu stoppen. Ist die Blutung eher leicht und klar im vorderen Nasenbereich lokalisierbar, kann der Arzt als erste Form der Behandlung das Nasenbluten veröden. Hierfür bieten sich verschiedene Methoden an – ein Beispiel ist laut dem Gesundheitsportal "NetDoktor" eine Verätzung der Blutgefäße, etwa mit Silbernitrat. Alternativ kann der Arzt das Nasenbluten durch eine sogenannte Laser- oder Elektrokoagulation veröden.

Tamponade als ärztliche Maßnahme gegen Epistaxis

Eine sogenannte Tamponade bietet sich als Therapie von akuter Epistaxis an, wenn das Bluten auch durch eine Verödung nicht aufhört. Sie kommt außerdem dann zum Einsatz, wenn der Arzt die Blutungsquelle nicht genau festlegen kann. Als Tamponade bieten sich beispielsweise Gaze-Streifen an. Auch Tamponaden aus Schaumstoff sind möglich. Darüber hinaus verwenden Ärzte auch Tamponaden aus Silikon, die sich in der Nase aufblasen lassen.

In jedem Fall wird der Arzt stets nicht nur eines, sondern beide Nasenlöcher entsprechend mit Material versorgen, das das Blut absorbiert – er sorgt so dafür, dass die Nasenscheidewand nicht einseitig belastet wird.

Was hilft präventiv gegen Nasenbluten?

Regelmäßiges Nasenbluten, das keine ernsthafte medizinische Ursache hat, lässt sich häufig vermeiden. Putzen Sie Ihre Nase stets sehr behutsam – heftiges Schnauben mit starkem Druck und häufiger Schnupfen kann die Blutung auslösen.

Ein weiterer häufiger Grund für Epistaxis sind trockene Schleimhäute. Verschiedene Maßnahmen können hier vorbeugen. Trinken Sie ausreichend: Pro Tag sollten Sie etwa zwei Liter Wasser, ungesüßten Kräuter- und Früchtetee oder Saftschorlen zu sich nehmen. Im Winter helfen Luftbefeuchter, trockene Heizungsluft in Wohnräumen zu verhindern. Um die Schleimhäute der Nase feucht zu halten, sind außerdem verschiedene medizinische Präparate erhältlich – ein Beispiel sind hier Nasensalben. Auch eine regelmäßige sogenannte Nasendusche mit einer speziellen Salzlösung kann dabei helfen.

Das medizinische Fachblatt "Pharmazeutische Zeitung" rät außerdem als Präventivmaßnahme von Alkohol- und Nikotinkonsum ab.

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