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Gebärmutter  

Myom entfernen lassen? 6 Hinweise zur Behandlung

08.10.2015, 12:04 Uhr | hm (CF)

Myom entfernen lassen? 6 Hinweise zur Behandlung. Wenn ein Myom Schmerzen verursacht, muss es entfernt werden. Dazu gibt es verschiedene Therapiearten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn ein Myom Schmerzen verursacht, muss es entfernt werden. Dazu gibt es verschiedene Therapiearten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer unter Wucherungen im Bereich der Gebärmutter leidet, kann das Myom entfernen lassen – dafür gibt es unterschiedliche medizinische Verfahren. Welche Form der Behandlung sich empfiehlt, ist individuell zu betrachten und muss in jedem Fall mit den behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

1. Wann wird ein Myom behandelt?

Es ist nicht immer notwendig, ein Myom entfernen zu lassen. Laut Angaben der Berliner Charité kann beispielsweise von einer Behandlung abgesehen werden, wenn keine Beschwerden auftreten. Dazu zählen Blutungsstörungen oder Menstruationsbeschwerden. Auch während einer Schwangerschaft muss ein Myom bei Beschwerdefreiheit nicht entfernt werden. Wenn Beschwerden auftreten, hängt die Art der Therapie vom Alter der Patientin, der Familienplanung, der Symptomatik und der Lage und Größe des Myoms ab. Lesen Sie im Folgenden, welche Therapieformen es gibt.

2. Behandlung des Myoms mit Medikamenten

In einigen Fällen empfehlen sich für die Myombehandlung verschiedene Hormonpräparate: Gestagene oder GnRH-Analogona zum Beispiel beeinflussen die Produktion von Östrogen – sie können helfen, das Wachstum der Geschwulst zu hemmen. Diese Medikamente eignen sich beispielsweise auch als Überbrückung bis zur Myom-OP. Häufig haben sie jedoch verschiedene Nebenwirkungen, die den Symptomen der Wechseljahre ähneln: Stimmungsschwankungen, Libidoverlust und Hitzewallungen.

3. Myom entfernen durch Embolisation

Bei der Myomembolisation sorgt ein Katheter in der Gebärmutterarterie dafür, dass die Blutgefäße, die das Myom versorgen, verstopft werden. Das Myom bleibt somit zwar bestehen, oft schrumpft es jedoch oder verschwindet nach und nach vollständig. Mögliche Nebenwirkungen einer Embolisation können beispielsweise Schmerzen kurz nach dem Eingriff sein oder, in seltenen Fällen, eine Verletzung der Gebärmutter. Die Myomembolisation ist laut dem Gesundheitsportal "Frauenärzte im Netz" nur für Betroffene zu empfehlen, deren Familienplanung bereits abgeschlossen ist.

4. Enukleation zur Behandlung des Myoms

Bei der Myomenukleation schälen Mediziner das Myom aus. Hier kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz: Je nach Position entfernen die behandelnden Ärzte die Geschwulst entweder durch die Gebärmutterhöhle (hysteroskopisches Verfahren) oder über die Bauchhöhle (laparoskopisches Verfahren). Wie bei jeder Operation kann es auch hier zu Komplikationen kommen, zum Beispiel Blutungen.

5. Myomentfernung durch Ultraschall

Im Kernspintomografen lenken die Mediziner Ultraschallwellen auf das Myom. Da diese sehr fokussiert sind, entsteht eine große Hitze, die das Myom absterben lassen kann. Diese Art der Behandlung kommt nur für günstig liegende Geschwulste infrage – sonst ist die Gefahr zu groß, dass umliegende Organe durch den Ultraschall geschädigt werden. Die Behandlung ist zudem sehr kostenintensiv und noch relativ neu, weshalb sie von den gesetzlichen Krankenkassen meist nicht übernommen wird.

6. Entfernung der Gebärmutter

Verschiedene Umstände können eine Entfernung der Gebärmutter erforderlich machen: Sind die Wucherungen sehr stark mit der Gebärmutter verwachsen, können Ärzte oft auf keine andere Weise das Myom entfernen. Leidet die Patientin unter starken Beschwerden, oder wachsen die Geschwulste sehr stark, ist der entsprechende operative Eingriff möglicherweise unumgänglich. Bei Betroffenen, die kurz vor den Wechseljahren stehen, verzichten Mediziner jedoch unter Umständen auf die Entfernung der Gebärmutter, da sich mit Beginn der Menopause der Hormonhaushalt so verändert, dass Myome sich in einigen Fällen zurückbilden.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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