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Pollenflug zu Weihnachten: Heuschnupfen durch mildes Wetter

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Heuschnupfen im Winter  

Schon zu Weihnachten fliegen die ersten Pollen

22.12.2015, 13:59 Uhr | dpa

Pollenflug zu Weihnachten: Heuschnupfen durch mildes Wetter. Allergie: In diesem Jahr sind schon zu Weihnachten die ersten Pollen unterwegs. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In diesem Jahr sind schon zu Weihnachten die ersten Pollen unterwegs. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wie Frühling fühlt sich das Wetter kurz vor Weihnachten an. Auch die Natur reagiert schon und die ersten Pollen sind unterwegs. Das hat Folgen für Allergiker.

"Wegen der milden Witterung waren schon Anfang Dezember in einigen Regionen Haselpollen unterwegs", sagt Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB). 

Dosis bei Therapie anpassen

Wer gerade eine Hyposensibilisierung macht, sollte mit dem Arzt Rücksprache halten, ob die Dosierung für Haselpollen angepasst werden muss.

"Keinesfalls sollte man sie wegen des Pollenflugs abbrechen", sagt Lämmel. Auch Kirsche und Jasmin können schon blühen. Die machen jedoch kaum Probleme. Dazu kommt: Wenn es kälter wird, fliegen die Pollen nicht mehr.

Jetzt etwas gegen Gräserpollen-Allergie tun

Wer eine Allergie gegen Spätblüher wie Gräser- oder Beifußpollen bekämpfen will, sollte jetzt mit der Hyposensibilisierung starten, rät Lämmel. "Im November sind die letzten dieser Pollen unterwegs gewesen." Die kommen erst im Sommer wieder.

Bei der Langzeittherapie dauert die Einleitungsphase 16 Wochen. In dieser Zeit wird die Dosis Stück für Stück gesteigert. Dann erfolgt über drei bis fünf Jahre eine monatliche Erhaltungsdosis.

Während der Einleitungsphase ist es besser, wenn jene Pollen nicht fliegen, die der Allergiker bekämpfen will. Die Kurzzeittherapie unterscheidet sich durch die wesentlich kürzere Einleitungsphase von drei Wochen. Danach kann sie ebenfalls über Jahre dauern. Lämmel weist aber darauf hin, dass die Heilungschancen bei der langen Variante besser sind.

Tröpfchen statt Allergie-Spritze

Wer nun noch eine Hyposensibilisierung gegen einen Frühblüher wie etwa Birke plant, sollte schnell damit beginnen, empfiehlt Lämmel. "Das kann eine erste Linderung im nächsten Jahr bringen."

Da die Hyposensibilisierung beim Arzt mit monatlichen Spritzen verbunden ist, brechen nicht wenige die über Jahre dauernde Therapie irgendwann ab. Eine Alternative kann sein, die Dosis in Tröpfchenform zu Hause einzunehmen. "Die Variante wird seltener abgebrochen."

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