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Inkontinenz bei Männern: 6 verschiedene Formen

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Verbreitetes Leiden  

Inkontinenz bei Männern: 6 verschiedene Formen

22.02.2016, 15:25 Uhr | rk (CF)

Inkontinenz bei Männern: 6 verschiedene Formen. Häufiger Harndrang kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Häufiger Harndrang kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Inkontinenz bei Männern ist ein durchaus verbreitetes medizinisches Problem. Die Blasenschwäche kann in mehreren möglichen Formen auftreten. Entsprechend verschieden sind ihre Ursachen und die Beschwerden, mit denen sie sich bemerkbar machen.

1. Dranginkontinenz

Bei der Dranginkontinenz kann die Blase den Urin nicht mehr ausreichend speichern, wie die "Apotheken Umschau" erklärt. Dies ist die häufigste Form der Inkontinenz bei Männern. Betroffene haben sehr häufig das dringende Bedürfnis, zu urinieren – teilweise mehrmals in einer Stunde. Der Drang tritt auch dann auf, wenn die Blase noch nicht voll ist, der Urin wird schwallartig abgesondert.

2. Reflexinkontinenz

Betroffene können die Blasenfunktion nicht mehr kontrollieren und spüren nicht, wenn die Blase voll ist. Die Folge sind unkontrollierte Urinabsonderungen. Der Grund für diese Form der Inkontinenz bei Männern ist laut dem Verein Inkontinenz Selbsthilfe häufig eine Beeinträchtigung des Gehirns oder des Rückenmarks. Bestimmte Nervenbahnen sind unterbrochen, sodass das Gehirn die Blasenentleerung nicht mehr steuern kann.

3. Belastungsinkontinenz

Ursache für die Belastungsinkontinenz bei Männern sind vor allem Verletzungen oder chirurgische Eingriffe im Beckenraum. Durch Druck im Bereich des Bauches sondern Betroffene dann spontan etwas Urin ab. Der Grund dafür kann Lachen, Niesen oder Husten sein, doch auch das Tragen oder Anheben sind mögliche Auslöser für die Belastungsinkontinenz. Diese Form der Inkontinenz betrifft jedoch Männer seltener als Frauen. 

4. Nachtröpfeln

Einige Männer können ihre Blase beim Wasserlassen nicht bis auf den letzten Rest entleeren. Die Folge ist das sogenannte Nachtröpfeln – also das Absondern von einigen Tropfen Urin kurze Zeit später. Es gibt unterschiedliche Gründe für diese Form der Inkontinenz bei Männern, beispielsweise eine schwach ausgeprägte Beckenbodenmuskulatur oder auch eine vergrößerte Prostata.

5. Überlaufinkontinenz

Bei dieser Form der Inkontinenz kann sich die Blase nicht mehr richtig entleeren und ist daher übermäßig voll. Patienten leiden unter konstantem Tröpfeln aus der Harnröhre. Weiterhin gehört ein ständiger Harndrang zu den möglichen Beschwerden. Auch hier ist der Grund häufig eine vergrößerte Prostata oder eine Nervenschädigung. Diese Form der Blasenschwäche erfordert unter Umständen einen operativen Eingriff.

6. Extraaurethrale Harninkontinenz

Wie auch bei der Überlaufinkontinenz sondern Betroffene ständig Urin ab, allerdings nicht über die Harnwege. Der Grund ist eine körperliche Besonderheit: Männer, die unter dieser Form der Blasenschwäche leiden, haben einen Verbindungskanal zwischen Blase und Darm.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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