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Diabetes führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel

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Diabetes

13.01.2016, 14:14 Uhr | ade

Diabetes führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel . Die Zuckerkrankheit führt zu einem hohen Blutzuckerspiegel. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Zuckerkrankheit führt zu einem hohen Blutzuckerspiegel. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Diabetes mellitus – auch Zuckerkrankheit genannt - ist eine Stoffwechselstörung, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Ungefähr vier Prozent aller Deutschen sind Diabetiker. Finden Sie hier einen Überblick der drei gängigsten Diabetes-Typen, wie auch aktuelle Infos, Erkenntnisse und Tipps zum Thema.

Die verschiedenen Diabetes-Typen

Allen Diabetes-Typen liegt das gleiche Problem zugrunde: Die Zellen des Körpers nehmen Glukose - also Zucker - gar nicht oder nur schwer auf. Die Ursache und Ausprägung unterscheidet die verschiedenen Typen.

Diabetes Typ 1

Oft schon im Kindes- und Jugendalter

Diabetes Typ-1-Erkrankten liegt ein absoluter Mangel an Insulin zugrunde. Das bedeutet, die Insulin produzierenden Zellen im Körper vollständig zerstört sind. Häufig ist das die Folge eines sogenannten Autoimmunprozesses, bei dem der Körper fälschlicherweise seine eigenen Zellen bekämpft. Der Typ-1- Diabetiker muss sich mehrfach täglich Blutzucker messen und sich das lebenswichtige Insulin ins Unterhautfettgewebe spritzen.

Ausführlich:
Tipps für Eltern zum Umgang mit der Krankheit
Immer mehr Kinder erkranken an Diabetes

Diabetes Typ 2

Übergewicht und wenig Bewegung sind die Auslöser

Fast 90 Prozent aller Erkrankten in Deutschland gehören zu den Typ-2-Diabetikern. Im Vergleich zum Typ-1 ist beim Typ-2-Diabetiker die körpereigene Insulinproduktion noch intakt, die Zellen sprechen allerdings immer weniger auf das Insulin an. Die Folge: Die Glukose im Blut gelangt nicht mehr in die Zellen. Ungesunde Lebensweise sowie Übergewicht und Bewegungsmangel sind meist die Ursache der Erkrankung.

Der Diabetes Typ 2 wurde in der Vergangenheit auch als Altersdiabetes bezeichnet. Doch mit zunehmendem Übergewicht bei Jugendlichen und Kindern steigt die Häufigkeit der Diagnose an.


Schwangerschaftsdiabetes

Risiko für Mutter und Kind

Dem Gestationsdiabetes – so der medizinische Fachausdruck für Schwangerschaftsdiabetes – liegt meist die veränderte Hormonproduktion zugrunde. Die Schwangerschaftshormone erhöhen den Blutzuckerspiegel und vermindern außerdem die Ausschüttung von Insulin. Eine weitere Ursache kann allerdings auch ein verändertes Essverhalten sein. Vollwertige und gesunde Ernährung kann vor Schwangerschaftsdiabetes schützen.

Zum Risiko für das ungeborene Kind wird der Überschuss an Kohlenhydraten. Das führt zu einer übermäßigen Gewichtszunahme. Trotz des schnellen Wachstums des Babys kommt es zu Reifestörungen. Besonders die Entwicklung der Lunge des Ungeborenen ist hier betroffen. Das erhöhte Gewicht des Babys wiederum begünstigt Schwangerschaftsbeschwerden, Frühgeburten und Komplikationen bei der Geburt. Im späteren Leben besteht für das Kind ein stark erhöhtes Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Ausführlich: So verhindern Sie Schwangerschaftsdiabetes

Diabetes bei Kindern

In Deutschland sind rund 20.000 Kinder an Diabetes Typ 1 erkrankt. Damit ist es die häufigste Stoffwechselerkrankung unter Kindern und Jugendlichen – mit steigender Tendenz. Da für die Kinder das Spritzen von Insulin lebenswichtig ist, sollten die Eltern genau erklären, was es mit der Krankheit auf sich hat. Ärzte und Beratungsstellen (beispielsweise bei den Krankenkassen) können dabei unterstützen.

Diabetes-Symptome

Auf diese Anzeichen sollten Sie achten

Die Anzeichen einer Diabetes-Erkrankung vom Typ 1 entwickeln sich innerhalb von Stunden oder Wochen. Die Symptome sind häufig stärker ausgeprägt als beim Typ 2.

Mögliche Anzeichen sind:

  • Häufiges Wasserlassen – auch in der Nacht
  • Sehr starker Durst
  • Tiefes Atmen
  • Gewichtsverlust trotz normalem Essen
  • Schwächegefühl
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Muskelkrämpfe
  • Kribbeln oder Gefühllosigkeit in den Beinen (Polyneuropathie)
  • Juckreiz
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Pilzerkrankungen
  • Schlecht heilende Wunden
  • Verschlechterung der Sehfähigkeit (Retinopathie)

Verdacht auf Diabetes?

Ein einfacher Test gibt Aufschluss 

Bei Verdacht auf Diabetes wird üblicherweise ein oraler Glukosetoleranztest durchgeführt. Dabei trinkt der Patient auf nüchternen Magen eine Zuckerlösung. Nach einer Stunde und nochmal nach zwei Stunden wird der Blutzuckerwert gemessen. So zeigt sich, wie lange der Körper braucht, den Zucker zu verarbeiten.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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