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Diabetes nimmt dramatisch zu: Erst dick dann Diabetes

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Zucker-Epidemie  

Diabetes nimmt dramatisch zu

07.04.2016, 13:59 Uhr | dpa

Die Welt erkrankt an Zucker: Immer mehr Menschen in der Welt leiden an Diabetes. Die Zahl der Erkrankten habe sich innerhalb von 35 Jahren vervierfacht, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.

Rund 442 Millionen Erwachsene in der Welt lebten inzwischen mit Diabetes. In Deutschland sind rund fünf Millionen Menschen von der Stoffwechselkrankheit betroffen.

Erst dick dann Diabetes

Die WHO machte vor allem das weltweit zunehmende Übergewicht und Fettleibigkeit für die Entwicklung verantwortlich - "die Art, wie Menschen essen, sich bewegen, leben". Inzwischen seien rund 8,5 Prozent aller Erwachsenen auf der Welt erkrankt.

"Diabetes ist auf dem Vormarsch", erklärt WHO-Chefin Margaret Chan im erstmals erstellten Diabetes-Weltreport. "Es handelt sich nicht mehr um eine vor allem in reichen Ländern auftretende Krankheit, Diabetes nimmt überall zu." Grund dafür sei unter anderem die Umstellung der Ernährung und der Lebensweise in aufstrebenden Staaten.

Auch in Deutschland immer mehr Zuckerkranke

Der WHO zufolge lebten nach den aktuellsten verfügbaren Zahlen 2014 rund 422 Millionen Menschen weltweit mit Diabetes. Im Jahr 1980 seien es noch 108 Millionen gewesen. 2015 seien 1,5 Millionen Menschen an der Stoffwechselkrankeit gestorben. Hinzugerechnet werden müssten rund 2,2 Millionen weitere Todesfälle, die mit Diabetes in Zusammenhang stehen.

In Deutschland gehen nach Angaben der Bundesärztekammer (BÄK) Schätzungen davon aus, dass die Zahl der Diabetiker bis zum Jahr 2030 auf 5,6 Millionen steigen wird. Das seien 580.000 mehr als heute. "Andere Studien prognostizieren sogar einen noch stärkeren Anstieg", sagte BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery.

Gesunder Lebensstil beugt Diabetes vor

Nach Ansicht der Ärzte wären durch Prävention viele Krankheitsfälle vermeidbar. "Etwas Sport täglich und gesunde Ernährung verringern das Risiko an einem Typ 2-Diabetes zu erkranken enorm", erklärte Montgomery. Auch die WHO forderte einen weltweiten Wandel "in den Ess- und Bewegungsgewohnheiten". Gesunde Lebensweise müsse bereits im Kindesalter vermittelt werden.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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