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Nasenspülung mit der Nasendusche: Was Sie wissen sollten

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Salzige Angelegenheit  

Nasenspülung mit der Nasendusche: 6 Fragen und Antworten

27.07.2016, 13:44 Uhr | om (CF)

Nasenspülung mit der Nasendusche: Was Sie wissen sollten. Eine Nasenspülung soll bei allergischen Beschwerden oder Erkältungssymptomen Abhilfe schaffen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Nasenspülung soll bei allergischen Beschwerden oder Erkältungssymptomen Abhilfe schaffen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Nasenspülung soll bei Allergien und Erkältungsbeschwerden Linderung schaffen. Doch wie oft ist sie überhaupt sinnvoll – und wie klappt es richtig? Sechs Fragen, Sechs Antworten.

1. Wie funktioniert eine Nasendusche?

Bei der Nasenspülung wird der Naseninnenraum mit einer Salzlösung durchgespült. Dabei kommt eine Apparatur zum Einsatz, die als Nasendusche bezeichnet wird. Sie sorgt dafür, dass die Salzlösung mit dem nötigen Druck durch die Nase gespült werden kann.

Wenn Sie eine Nasendusche nutzen, halten Sie das Ansatzstück direkt an das Nasenloch. Am besten stellen Sie sich während des gesamten Vorgangs über ein Waschbecken. Das Wasser kann in die Nase strömen, wenn Sie den Finger vom sogenannten Deckelventil nehmen, das an der Nasendusche angebracht ist. Halten Sie den Kopf seitlich gebeugt und lassen Sie die möglichst lauwarme Flüssigkeit in ein Nasenloch laufen. Über das zweite Nasenloch fließt sie wieder hinaus. Anschließend spülen Sie das zweite Nasenloch auf die gleiche Art durch. Atmen Sie währenddessen durch den Mund ein- und aus. Leichtes Ausschnäuzen nach dem Vorgang ist erlaubt. 

2. Was bringt die Nasenspülung?

Eine Nasenspülung reinigt den Naseninnenraum. Krankheitskeime werden ausgeschwemmt und damit Erkältungen vorgebeugt. Sind Sie bereits erkältet, mindert die Salzdusche die Anschwellung der Schleimhäute. Nach einer Erkrankung der Atemwege hilft die Methode schließlich beim Heilungsprozess. Langfristig soll die Nasenspülung auch chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen lindern, außerdem Beschwerden durch Heuschnupfen und Hausstauballergie.

3. Warum gehört Salz in die Spülung?

Reines Wasser aus dem Hahn würde die Schleimhäute anschwellen lassen. Aus diesem Grund sollte das Wasser einen Salzanteil von 0,9 Prozent haben. Das entspricht dem Salzgehalt im menschlichen Körper, wie er beispielsweise in der Tränenflüssigkeit vorliegt. Meist sind im Handel schon Portionspackungen mit der richtigen Menge an Salz verfügbar, zu denen Sie ruhig greifen sollten. Zu viel oder auch zu wenig Salz in der Lösung kann die Nasenschleimhäute nämlich reizen.

4. Wie oft darf gespült werden?

Beim Thema Häufigkeit gibt es mehrere Empfehlungen, die von einmal die Woche bis zu dreimal täglich Spülen reichen. Laut "n-tv" sprechen sich Lungenärzte gegen tägliche Spülungen aus, da diese wichtige Immunzellen ausspülen würden. Bei chronischen Erkrankungen oder ständigem Niesen durch einen Pollenschub ist der "Apotheken Umschau" zufolge eine regelmäßige Anwendung hilfreich, um die Beschwerden zu lindern. Eine Absprache mit dem Arzt wird jedoch immer empfohlen.

5. Kann ich auch ohne Nasendusche spülen?

Die Nasenspülung lässt sich besonders komfortabel mit einer Nasendusche vornehmen. Im Handel sind verschiedene Ausführungen von Kännchen über Gläser bis zum Eimer erhältlich. Wer keine dieser Apparaturen griffbereit hat, kann die Flüssigkeit auch aus der hohlen Hand in die Nase hochziehen. Bequemer ist jedoch die Verwendung einer zielgenaueren Nasendusche, die sich leicht befüllen und nutzen lassen sollte.

6. Nasenspülung beim Baby: Ist das sinnvoll?

Wenn Babys aufgrund einer Erkältung an einer verstopften Nase leiden, brauchen sie Hilfe. Da sie sich nicht selbst die Nase putzen können, kann eine Nasenspülung ihren Naseninnenraum von Schleim befreien. Statt mit einer Nasendusche wird die Salzlösung in der richtigen Konzentration über eine Pipette in die Nase gegeben. Der gelöste Schleim kann so über Rachen oder Nasenlöcher abfließen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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