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Erektionsstörungen: Diese Krankheiten können dahinter stecken

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Diese Krankheiten gehen auf die Potenz  

Fünf mögliche Auslöser für Erektionsstörungen

10.01.2017, 14:47 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Erektionsstörungen: Diese Krankheiten können dahinter stecken. Manche Krankheiten begünstigen eine gestörte Potenz. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Manche Krankheiten begünstigen eine gestörte Potenz. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Erektionsstörungen entstehen in den meisten Fällen aufgrund von Durchblutungsstörungen. Diese können von noch nicht erkannten Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes begünstigt werden. Daher geben Potenzprobleme wichtige Hinweise, wie es um die Gesundheit des Mannes bestellt ist.

Damit sich der Penis des Mannes versteift, ist ein komplexes Zusammenspiel von Nerven und Blutgefäßen notwendig. Die Arterien, die den Penis versorgen, weiten sich und leiten das Blut in die Schwellkörper. Zeitgleich ist der Abfluss des Blutes gebremst. Wird der Penis nicht mehr steif genug oder klingt die Erektion immer wieder zu schnell ab, sprechen Ärzte von Erektionsstörungen beziehungsweise erektiler Dysfunktion (ED). Laut der Deutschen Gesellschaft für Urologie sind bis zu 20 Prozent der 65-jährigen Männer davon betroffen.

Bluthochdruck: eine Belastung für die feinen Gefäße im Penis

Bluthochdruck (Hypertonie) etwa, wirkt sich häufig negativ auf das Liebesleben aus. Der ständige Überdruck belastet auf Dauer die Blutgefäße, sie werden unelastisch und können sich nicht mehr ausreichend ausdehnen. Die Blutversorgung im Penis ist verringert und die Erektionsfähigkeit lässt nach.

Schätzungen zufolge leidet fast die Hälfte der Deutschen an Bluthochdruck. Dabei weiß nur jeder zweite Betroffene von der Erkrankung, wie die Deutsche Hochdruckliga mitteilt. Von denen, die von dem zu hohen Druck auf ihre Gefäße wissen, sind zudem viele nicht in Behandlung. Bleibt Bluthochdruck jedoch unbehandelt, können mit der Zeit nicht nur Potenzprobleme auftreten, sondern auch Arteriosklerose droht. Sie wird nicht nur für die Potenz zum Risiko, sondern auch für die Gesundheit.

Arteriosklerose: Verkalkte Gefäße schwächen die Schwellkörper

Zu den größten Risikofaktoren einer Arteriosklerose zählen neben Bluthochdruck, Rauchen und Übergewicht auch zu hohe Cholesterinwerte und Diabetes mellitus. Die Ablagerungen aus Fett und Kalk, sogenannte Plaques, verengen die Adern und fördern Entzündungsprozesse. Die Gefäßwände verdicken sich und werden starrer, der Blutfluss wird durch die "verkalkten" Gefäße erschwert.

Herz in Gefahr: Erektionsstörungen oft ein erstes Warnsignal

Unter diesen Plaques leiden nicht nur die Schwellkörper im Penis. Auch das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ebenfalls erhöht. Da die Ablagerungen an den Gefäßwänden meist lange unbemerkt bleiben, können Erektionsstörungen ein erstes Warnzeichen für gefährliche Durchblutungsprobleme sein und auf ein erhöhtes Herzinfarktrisiko hinweisen.

Diabetes mellitus kann das Liebesleben beeinflussen

Zwischen Diabetes mellitus und erektiler Dysfunktion besteht ebenfalls oftmals ein Zusammenhang. Wird die Zuckerkrankheit nicht ausreichend behandelt, begünstigt auch sie Ablagerungen in den Gefäßen.

Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte, die häufig Begleiter eines Diabetes sind, schwächen die Blutgefäße zusätzlich. Zudem kann ein diabetischer Nervenschaden, der die Gefühlswahrnehmung im Penis herabsetzt, die Erektion beeinträchtigen. Reize werden dann nicht mehr so intensiv wahrgenommen.

Bestimmte Medikamente schwächen die Potenz

Aufgrund der genannten gesundheitlichen Risiken sollten Erektionsstörungen immer von einem Arzt abgeklärt werden. Neben Erkrankungen können auch bestimmte Medikamente schuld sein, wenn es im Bett nicht mehr funktioniert. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Antidepressiva, entwässernde Medikamente, Lipidsenker sowie Beta-Blocker gegen Bluthochdruck. Bei Verdacht sollten Männer dies ebenfalls mit ihrem Arzt besprechen. Dieser kann herausfinden, ob wirklich das Medikament schuld an den Beschwerden ist und ein alternatives Präparat verschreiben oder die Dosierung anpassen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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