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Warum Schlafen immer schwerer wird

05.05.2017, 13:11 Uhr | dpa

Warum Schlafen immer schwerer wird. Ein junger Mann schläft

Ein junger Mann schläft in einem Bett. Foto: Malte Christians/Archiv (Quelle: dpa)

Schlaflosigkeit plagt immer mehr Menschen in Bayern. 77 Prozent der Erwerbstätigen haben Schlafprobleme, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Krankenkasse DAK. Nur gut 20 Prozent schlafen gut. Bei einer vergleichbaren Untersuchung vor sieben Jahren war es noch jeder Zweite. Die Schlaflosigkeit nimmt zu.

"Die Gut-Schläfer sind in der Minderheit", sagte Sophie Schwab, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit Bayern, am Dienstag. Mehr als 400 000 Bayern haben laut DAK sogar schwere Schlafstörungen. Hier gab es ein Plus von 15 Prozent gegenüber der Studie von 2010. Die Zahl der Fehltage aufgrund von Schlafstörungen blieb zwar insgesamt gering, verdoppelte sich aber binnen zehn Jahren von 2005 bis 2015 auf 3,38 je 100 Beschäftige.

"Die zunehmenden Schlafstörungen in der Bevölkerung in Bayern sollten uns wachrütteln", sagte Schwab. "Viele Menschen haben nachts das Smartphone an der Steckdose, können aber ihre eigenen Akkus nicht mehr aufladen."

Viele Schlaflose gingen nicht zum Arzt. "Schlafstörungen werden leicht unterschätzt", sagte Schwab. Dabei seien Einschlaf- und Durchschlafstörungen ein Warnsignal. Chronisch schlechter Schlaf könne der Gesundheit ernsthaft schaden.

Folgen seien unter anderem Müdigkeit und Unkonzentriertheit bei der Arbeit. Zudem erhöhe sich die Gefahr von Medikamentenmissbrauch. Bei Schlecht-Schläfern steige auf lange Sicht das Risiko für Stoffwechselstörungen, Depressionen und Angststörungen, Bluthochdruck und Herzschäden.

Als Risikofaktoren für Schlafprobleme nennt die DAK unter anderem Nachtschichten, Termindruck, häufiges Arbeiten an der Grenze der Leistungsfähigkeit und die ständige Erreichbarkeit nach Feierabend. Auch zu viel abendliches Fernsehen und Computernutzung tragen nicht zu einem guten Schlaf bei.

Immerhin schlafen die Erwerbstätigen in Bayern besser als im Bundesschnitt. Nach der bereits im März vorgestellten deutschlandweiten DAK-Studie berichteten etwa 80 Prozent der Erwerbstätigen von Schlafproblemen.

In Bayern waren 39 Prozent der Befragten oft oder immer müde, 31 Prozent berichteten über Einschlaf- oder Durchschlafstörungen und 15 Prozent schliefen fünf Stunden und weniger. In Bayern lagen die Daten hier jeweils um etwa vier Prozent besser als im Bundesschnitt.

Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Forsa-Befragung von gut 1000 Beschäftigten bayernweit. In die Analyse flossen zudem Expertenstatements sowie eine Auswertung der Fehlzeiten aller 367 000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Bayern durch das IGES Institut ein. Die Ergebnisse wurden mit einer DAK-Untersuchung aus dem Jahr 2010 verglichen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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