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Cholesterinwerte: Ab wann sind sie zu hoch?

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Hohe Werte können gefährlich werden  

Wie man Cholesterinwerte richtig deutet und bei Bedarf senkt

04.10.2017, 15:27 Uhr | t-online.de, dpa-tmn

Cholesterinwerte: Ab wann sind sie zu hoch?. Erhöhte Cholesterinwerte sind schlecht, das wissen viele. Aber ab wann gelten die Werte als erhöht? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/daizuoxin)

Erhöhte Cholesterinwerte sind schlecht, das wissen viele. Aber ab wann gelten die Werte als erhöht? (Quelle: daizuoxin/Thinkstock by Getty-Images)

Cholesterin ist wichtig für den Körper. Doch zu viel davon ist auch nicht gut. Denn dann können die Blutgefäße verstopfen und die Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen sich verschlechtern – was zu Herz-Kreislauf-Krankheiten führen kann. Deshalb sollten Sie Ihre Cholesterinwerte prüfen lassen und Ihre Risikogruppe kennen.

Der Cholesterinwert ist immer individuell

Welchen Wert des Cholesterinspiegels der Einzelne anstreben sollte, hängt von verschiedenen Risikofaktoren ab und ist immer individuell zu betrachten. Zu den Faktoren gehören unter anderem:

  • Alter

  • Geschlecht

  • Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes

  • Rauchen

  • Übergewicht

  • familiäre Vorbelastung

Denn nicht für jeden sind erhöhte Cholesterinwerte gefährlich; es kommt dabei darauf an, welche und wie viele der Faktoren zum erhöhten Wert hinzukommen.

Cholesterin: Die Risikogruppe spielt eine wichtige Rolle

"Es gibt keinen absoluten Wert, an dem sich Betroffene orientieren können. Vielmehr sollte man prüfen, zu welcher Risikogruppe man gehört", rät Reinhold Lunow, Leiter der Praxisklinik für Diagnostik und Präventivmedizin in Bornheim.

Deshalb sollte jeder seinen Cholesterinwert beim Arzt messen lassen. Der Arzt entscheidet in Berücksichtigung der verschiedenen Risikofaktoren, ob der Wert eine Gefahr für die Gesundheit darstellt und ob eine Behandlung mit Medikamenten nötig ist.

Ab wann gilt der Cholesterinspiegel als zu hoch? Richtlinien und Grenzwerte

Der Gesamtcholesterinwert kann einen ersten Anhaltspunkt liefern. Liegt er über 200 Milligramm pro Deziliter, gilt er allgemein als zu hoch. Dann sollte eine genauere Untersuchung beim Arzt erfolgen. Dieser kann den LDL-  und den HDL-Cholesterinspiegel bestimmen und weitere Empfehlungen zum Beispiel zur Ernährungsumstellung geben.

Allgemeine Richtlinien der Cholesterinwerte sind:

  • LDL Werte:

Risikogruppe

idealer Wert LDL

mit niedrigem Risiko


unter 160 mg/dl

mit mittlerem Risiko

unter 115 mg/dl

mit hohem Risiko

unter 110 mg/dl

mit sehr hohem Risiko

unter 70 mg/dl


  • HDL Werte:

Geschlecht

idealer Wert HDL

Männer

über 40 mg/dl

Frauen

über 45 mg/dl


Wer bereits einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatte, gehört in die Gruppe mit sehr hohem Risiko. Das gilt auch für Patienten, die zum Beispiel Diabetes mit Organschäden haben. "Dann sollte der sogenannte LDL-Wert bei 70 liegen, während der Wert für eine Person ohne Risiko bei 135 liegen darf", erklärt Lunow. Das wäre zum Beispiel bei einem jungen, gesunden Nichtraucher der Fall, dessen Verwandte keinen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten.

Hoher Cholesterinspiegel kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen

Ist der Gesamtcholesterinwert zu hoch, kann es zu Arterienverkalkung (Arteriosklerose) kommen. Durch die Durchblutungsstörungen in den Blutgefäßen können Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder zu koronaren Herzkrankheit entstehen. Sogar ein plötzlicher Herztod ist möglich. 

Wie ein zu hoher Cholesterinwert gesenkt werden kann

Durch ausgewogene Ernährung und Sport ist es möglich, den zu hohen Cholesterinwert zu senken. "Nehmen Sie mehr pflanzliche und weniger tierische Fette zu sich", empfiehlt Lunow – es heißt also, viel frisches Gemüse, Fisch und Olivenöl zu essen. Denn tierisches Fett gehört zu den gesättigten Fettsäuren, die den LDL-Wert hoch- und den HDL-Wert heruntersteigen lassen, während ungesättigte Fettsäuren, also pflanzliche Fette genau das Gegenteil bewirken.

Auch Bewegung regt den Stoffwechsel an. "Pro Woche sollte man mindestens 150 Minuten mäßige körperliche Aktivitäten einplanen", rät der Experte. Bleibt der Wert über längere Zeit dennoch im kritischen Bereich, sollten Betroffene mit ihrem Arzt über die Einnahme von Medikamenten reden.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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