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Krebs vorbeugen: Zehn Tipps gegen Krebs

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Krebs vorbeugen  

Zehn Tipps gegen Krebs

19.11.2007, 14:18 Uhr | lk, AFP

Krebs vorbeugen: Zehn Tipps gegen Krebs. Krebs vorbeugen: Gesunde Ernährung schützt vor Krebs. (Foto: Archiv)

Krebs vorbeugen: Gesunde Ernährung schützt vor Krebs. (Foto: Archiv)

Jährlich erkranken in Deutschland rund 420.000 Menschen an Krebs. Obwohl seit den neunziger Jahren ein Rückgang der Sterberate an Krebs dank der verbesserten medizinischen Möglichkeiten zu verzeichnen ist, ist diese Krankheit die zweithäufigsten Todesursache im Lande. Experten fürchten sogar, dass das Krebsleiden den Herz-Kreislauf- Erkrankungen die bisherige Spitzenposition in der Statistik für Todesursachen streitig machen könnte. Deshalb ist es von besonders großer Bedeutung, alle Möglichkeiten der Krebsvorbeugung zu nutzen, um das Risiko dieser Erkrankung möglichst gering zu halten. Das Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg rät zu effizienten Maßnahmen, mit welchen der tödlichen Krankheit Krebs vorgebeugt werden kann.

Rauchen ist tabu

An der ersten Stelle der Krebserkrankungen, auf die jeder einzelne von uns einen sehr großen Einfluss hat, steht der Lungenkrebs. Durch den Verzicht auf das Rauchen ließe sich dieses Leiden drastisch senken. Welch einen starken Einfluss der Tabakkonsum auf eine Krebserkrankung hat, wurde bereits in den fünfziger Jahren wissenschaftlich nachgewiesen und seitdem immer wieder neu bestätigt. Schätzungen zufolge ist rund ein Drittel aller Krebserkrankungen in den Industrieländern auf den Konsum von Tabak zurückzuführen. Besonders auffallend ist die Beziehung zwischen Rauchen und Lungenkrebs. Bei rund 90 Prozent der Männer und knapp 80 Prozent der Frauen, die an einem Tumor der Lunge leiden, hat das Rauchen von Zigaretten diese Krankheit verursacht. Das Rauchen ist jedoch nicht nur für Lungenkrebs maßgeblich verantwortlich. 40 bis 60 Prozent der Krebserkrankungen von Kehlkopf, Mundhöhle, Speiseröhre, aber auch Blase, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Magen und Gebärmutterhalskrebs werden weiterhin damit in Verbindung gebracht.

Übergewicht und Krebs

Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Zuckerkrankheit, sondern auch das Krebsrisiko. Vor allem das Dickdarmkrebsrisiko steigt mit dem Körpergewicht kontinuierlich. Bei Männern scheint der Zusammenhang besonders ausgeprägt zu sein. Bei Frauen wurde hingegen eine Abhängigkeit zwischen Übergewicht und dem Risiko, an Krebs der Gebärmutterschleimhaut zu erkranken, nachgewiesen. Um die Risiken möglichst zu vermeiden, empfehlen die Experten daher, das empfohlene Bodymaßindex (Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße mal Körpergröße in Meter) von 25, nicht zu überschreiten.

Trinken Sie weniger Alkohol

Durch einen übermäßigen Alkoholkonsum können praktisch alle Organe geschädigt werden - eine krebsfördernde Wirkung wurde vor allem im Mund-Rachen-Raum und in der Speiseröhre nachgewiesen. Beim nachhaltigen Alkoholkonsum werden die Nieren ebenfalls angegriffen. Es kann zu einer Leberschrumpfung (Leberzirrhose) kommen, aus welcher wiederum Leberkrebs entstehen kann. Wenn schon man Alkohol trinkt - egal ob Bier, Wein oder Spirituosen - dann sollte der Konsum zumindest begrenzt werden.

Auf Symptome achten

Da sich trotz der vorbeugenden Maßnahmen und einer entsprechenden Lebensführung Krebs nicht völlig vermeiden lässt, kann es von entscheidender Bedeutung sein, eine Erkrankung in einem Stadium zu erkennen, in dem sie erfolgreich zu behandeln ist. In frühen Krankheitsstadien sind die Heilungschancen weitaus besser als in weiter fortgeschrittenen Stadien. Deshalb ist es wichtig, mögliche körperliche Anzeichen von Krebserkrankungen zu kennen und bei sich selbst zu beobachten. Noch bessere Heilungschancen bestehen, wenn der Krebs als solcher erkannt wird, bevor die ersten Symptome sichtbar sind. Solche echte Früherkennung lässt sich bei einigen Krebserkrankungen anhand einfacher und für den Körper nicht belastender, zuverlässiger Untersuchungen durchführen. So wird Frauen ab dreißig eine regelmäßige Untersuchung des Gebärmutterhalses sowie der Brust als effektive Maßnahme der Krebsvorbeugung empfohlen. Die Früherkennung von Dickdarmkrebs, der in Deutschland häufigsten Krebserkrankung, sollte sowohl von Männern als auch von Frauen ab fünfzig jährlich vorgenommen werden.

Möglichst vielen Krebsrisiken vorbeugen

Studien zum Einfluss des Lebensstils auf das Krebsrisiko zeigen, dass sich längst nicht alle Tumorerkrankungen vorbeugen lassen. Es gibt jedoch zahlreiche Krebsformen, bei denen Faktoren eine große Rolle spielen, auf die man selbst Einfluss hat. Wo es keine Möglichkeiten der Vorbeugung gibt, setzen Experten auf Früherkennung, um zumindest die Heilungschancen dieser Erkrankung zu erhöhen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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