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Krebsrisiken: Über Krebs wissen die wenigsten Bescheid

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KREBS  

Über Krebs wissen die wenigsten Bescheid

30.08.2009, 11:14 Uhr | cme

Diagnose Krebs - die Eigenverantwortung wird unterschätzt. (Foto: Archiv)Diagnose Krebs - die Eigenverantwortung wird unterschätzt. (Foto: Archiv)Krebs! Wer diese schreckliche Diagnose erhält, steht am Anfang erstmal unter Schock. Dabei sind die Heilungschancen in den letzten Jahren gestiegen, je nach Krebsart betragen sie bis zu 90 Prozent. Doch das Wissen über die Krankheit ist bei den meisten Menschen noch immer lückenhaft. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC). Feinstaub oder Rauchen, Schwermetalle im Trinkwasser oder ungesunde Ernährung? Was sind die größten Risiken für eine Krebserkrankung? Die Studie entlarvt und widerlegt fünf häufige Irrtümer über Krebs.

Alkohol schadet nicht? Fünf häufige Irrtümer über Krebs
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Alkohol als Risikofaktor unterschätzt

Alkoholkonsum wird als Risikofaktor für Krebs häufig unterschätzt. In den Industrieländern glauben der Umfrage zufolge 42 Prozent der Menschen fälschlicherweise, Alkohol erhöhe das Krebsrisiko nicht. Stress, Luftverschmutzung und der Verzicht auf Obst und Gemüse hingegen werden als größere Gefahren angesehen. In ärmeren Ländern schätzen die Menschen das Krebsrisiko Alkohol realistischer ein. Dort glauben nur 15 Prozent, dass Alkohol ungefährlich sei. Insgesamt wurden fast 30.000 Menschen in 29 Ländern befragt.

Eigenverantwortung? Bloß nicht!

Insgesamt scheinen die Menschen eher bereit zu sein, Dinge als Krebsauslöser zu akzeptieren, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. So fasst die UICC die Einstellung der Menschen zusammen. Dass Übergewicht Krebs verursachen kann, wissen beispielsweise nur wenige - obwohl dieser Risikofaktor gut untersucht und wissenschaftlich anerkannt ist. Luftverschmutzung oder Gift im Essen - also Dinge, die der Einzelne nicht direkt beeinflussen kann - werden hingegen als Ursache eher akzeptiert.

In armen Ländern herrscht Pessimismus

Was die Heilungschancen von Krebs angeht, zeigt die Umfrage unterschiedliche Einstellungen in reichen und armen Ländern. In den Industriestaaten überwiegt verhaltener Optimismus. Nur 17 Prozent der Befragten halten die Diagnose "Krebs" für hoffnungslos. In armen Ländern hingegen glaubt fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent), dass man "nicht viel tun könne, um Krebs zu heilen". Offenbar spielt hier auch die unterschiedliche medizinische Versorgung eine Rolle. Die Studienleiter halten eine pessimistische Einstellung für gefährlich, da diese die Menschen möglicherweise davon abhält, zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen.

Überlebenschance steigt

Dass ein gesunder Optimismus durchaus angebracht ist, zeigen auch die neuen Statistiken: Zwar ist die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland laut Robert-Koch-Institut in den letzten Jahren leicht gestiegen. Dies sei jedoch vermutlich auf das steigende Durchschnittsalter sowie bessere Vorsorgeuntersuchungen zurückzuführen. Gleichzeitig sind die Überlebensraten gestiegen: 60 Prozent der Frauen und 53 Prozent der Männer leben demnach noch mindestens fünf Jahre nach einer Krebsdiagnose.

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