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Krebsrisiko bei Rindfleisch: Nobelpreisträger warnt Steakliebhaber

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KREBS | FLEISCH  

Steakliebhaber riskieren Krebs

13.10.2008, 16:01 Uhr | ts

Fleisch sollte gut durchgebraten sein.  (Foto: imago)Fleisch sollte gut durchgebraten sein. (Foto: imago)Vor kurz gebratenem oder rohem Rindfleisch hat jetzt der Medizinnobelpreisträger Harald zur Hausen gewarnt. Viren aus ungenügend erhitztem Rindfleisch seien an der Entstehung von Tumoren beteiligt. Dies berichtet das Wochenmagazin "Der Spiegel" unter Berufung auf den Virologen. Der Wissenschaftler rät dazu, Rindfleisch stets vor dem Verzehr durchzubraten, da Viren Temperaturen von bis zu 80 Grad aushalten. Von Hausen erklärt gegenüber dem "Spiegel": "Mit Carpaccio kann man mich nicht mehr locken."

Rindersteaks immer kräftig durchbraten

Dass der häufige Verzehr von rotem Fleisch Krebs auslösen kann, ist keine neue Erkenntnis. Bislang wurde die Krebsgefahr jedoch häufig auf den Bratvorgang oder auf krebserregende Stoffe im Fleisch zurückgeführt. Harald zur Hausen hingegen hält es für denkbar, dass beim Fleischgenuss Viren vom Tier auf den Menschen übergehen. Wie er gegenüber dem Spiegel berichtet, brechen diese beim Menschen zwar nicht als Krankheit aus, können aber durchaus genetische Veränderungen zur Folge haben. Bei medium gegrillten Steaks werden gerade mal 60 Grad erreicht - das reicht nicht aus, um Viren abzutöten.

Besser Huhn oder Fisch genießen

Bereits Anfang des Jahres konnte die US-Forscherin Amanda Cross vom Nationalen Gesundheitsinstitut NIH zeigen, dass das Krebsrisiko nach dem Verzehr von rotem Fleisch je nach Organ um 20 bis 60 Prozent stiegt. Ausgewertet wurden Daten von rund einer halben Million US-Amerikaner. Innerhalb von acht Jahren hatten 54.000 Teilnehmer einen Tumor entwickelt. Die Fleischliebhaber waren davon überdurchschnittlich häufig betroffen. Als gesündere Variante gilt das "weiße" Fleisch wie Hähnchen oder Pute oder auch Fisch.

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