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Scharf Gebratenes erhöht das Krebsrisiko

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Fleisch  

Scharf Gebratenes erhöht das Krebsrisiko

22.04.2009, 15:30 Uhr | cme/AFP

Zu scharf gebratene Steaks schaden der Gesundheit. (Foto: imago)Zu scharf gebratene Steaks schaden der Gesundheit. (Foto: imago)Wer Steaks zu heiß grillt oder brät, schadet seiner Gesundheit. Laut einer US-Studie erhöht der Verzehr von scharf angebratenem Fleisch die Gefahr an Krebs der Bauchspeicheldrüse zu erkranken. Durch das Garen von Fleisch bei niedrigeren Temperaturen könne die Krebsgefahr gesenkt werden, sagte Kristin Anderson von der Universität von Minnesota bei der Jahrestagung der amerikanischen Krebsforschungsgesellschaft in Denver.

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Fleisch nicht anbrennen lassen

Die Forscher untersuchten die Ernährungsgewohnheiten von über 62.000 Menschen über neun Jahre hinweg. Zu dieser Zeit entwickelten 208 davon Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Teilnehmer, die gerne scharf gebratene Steaks aßen, um 60 Prozent häufiger an dem Krebs erkrankten als diejenigen, die bei niedrigeren Temperaturen gegartes oder gar kein Fleisch aßen. Anderson rät deshalb, Fleisch auf keinen Fall anbrennen zu lassen.

Besser weißes Fleisch essen

Wissenschaftler sehen zudem rotes Fleisch kritisch: Ein häufiger Verzehr von Rind, Schwein oder Lamm, verringert die Lebenserwartung. Das berichten Wissenschaftler des amerikanischen Krebszentrums (US National Cancer Institute). Demnach ist das Risiko, innerhalb eines Zehn-Jahres-Zeitraumes zu sterben, für Liebhaber von rotem Fleisch um bis zu 16 Prozent erhöht. Fans von Geflügelfleisch hingegen hatten nicht nur ein geringeres Sterberisiko, sondern erkrankten auch seltener an Krebs und Herzkrankheiten als der Durchschnitt.

Mehr Todesfälle unter den Fleischessern

Die Forscher verglichen die Ernährungsgewohnheiten von 500.000 Menschen mit der Sterberate innerhalb von zehn Jahren. Sie errechneten, dass bei den Männern 11 Prozent der Sterbefälle und bei den Frauen 16 Prozent der Sterbefälle auf den Fleischkonsum zurückzuführen waren.

Die Menge macht's

Dennoch sind sich Experten einig: Erst im Übermaß kann Fleisch schaden. In Maßen ist Fleisch sogar gesund. "Gegen einen maßvollen Verzehr ist nichts einzuwenden", sagt Gisela Olias, Pressesprecherin des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke. "Es enthält B-Vitamine, gut verwertbares Eisen und wertvolle Aminosäuren", so die Expertin. Doch wie viel Fleisch darf es dann überhaupt sein? Olias empfiehlt, pro Woche nicht mehr als 300 bis 600 Gramm zu verzehren. Ob diese Menge in zwei größeren oder in sechs bis sieben kleineren Portionen auf den Teller kommt, spielt dabei keine Rolle.

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