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Darmkrebsrisiko  

Darmkrebs: Wer besonders gefährdet ist

18.03.2011, 11:49 Uhr | cme

Darmkrebsrisiko: Wer besonders gefährdet ist. Darmkrebs: Bei einer frühen Diagnose ist Darmkrebs fast immer heilbar. (Foto: imago)

Darmkrebs: Bei einer frühen Diagnose ist Darmkrebs fast immer heilbar. (Foto: imago)

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken rund 69.000 Menschen neu. Wird die Krankheit früh erkannt, ist sie gut heilbar. Doch die wenigsten Menschen kennen ihr Risiko, viele gehen zu spät zur Vorsorge. Wer beispielsweise eine familiäre Veranlagung für den Krebs hat, sollte bereits deutlich vor dem 50. Lebensjahr zur Früherkennung gehen. Lesen Sie hier, welche Faktoren das Darmkrebsrisiko erhöhen und wer besonders gefährdet ist.

Familiäres Risiko erkennen

Mehr als vier Millionen Menschen haben ein familiäres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, schätzt die Felix Burda Stiftung. Das heißt, sie tragen ein oder mehrere Gene in sich, die das Auftreten der Krankheit begünstigen. Besonders gefährdet sind Menschen, deren Eltern, Geschwister oder Kinder vor dem 60. Lebensjahr an Darmkrebs erkrankt sind. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) empfiehlt, in diesem Fall frühzeitig zur Darmspiegelung zu gehen. War das erkrankte Familienmitglied bei der Diagnose beispielsweise 45 Jahre alt, sollten nahe Verwandte bereits ab dem 35. Lebensjahr eine Darmspiegelung machen lassen.

Lebensstil beeinflusst Krebsrisiko

Neben den genetischen Faktoren beeinflusst der eigene Lebensstil das Darmkrebsrisiko. Wer sich wenig bewegt, viel Fleisch und wenig Ballaststoffe isst und gleichzeitig Übergewicht hat, trägt ein höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken als ein schlanker Mensch, der gesund lebt. Die Wahrscheinlichkeit, den Krebs zu bekommen, ist bei Rauchern und Menschen, die viel Alkohol trinken, ebenfalls erhöht. Dänische Wissenschaftler haben aus diesen Erkenntnissen fünf Empfehlungen abgeleitet, mit denen jeder sein Darmkrebsrisiko senken kann.

Schlafmangel erhöht Darmkrebsrisiko

Relativ neu ist die Erkenntnis, dass auch Schlafmangel das Risiko für Darmkrebs erhöht. So entstehen bei Menschen, die im Durchschnitt weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, deutlich häufiger so genannte Dickdarmpolypen als Personen, die sieben Stunden oder mehr schlafen. Dies berichtet der Berufsverband Deutscher Internisten unter Berufung auf eine aktuelle Studie. Dickdarmpolypen sind gutartige Krebsvorstufen, die sich zu bösartigen Tumoren entwickeln können. Bei einer Darmspiegelung können solche Polypen nicht nur entdeckt, sondern auch entfernt werden.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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