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Britische Behörden warnen: Nicht jeden Tag Steak essen

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Britische Regierung warnt vor zu viel rotem Fleisch

25.03.2011, 09:39 Uhr | dapd

Britische Behörden warnen: Nicht jeden Tag Steak essen. Steak sollte nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. (Foto: imago)

Steak sollte nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. (Foto: imago)

Die britische Regierung rät zu weniger Steaks und Hamburgern: Die Briten sollten ihren Konsum von rotem Fleisch senken - also von Rind, Schwein, Lamm oder Ziege. Gesundheitsexperten hoffen, dadurch jedes Jahr Tausende Todesfälle durch Darmkrebs zu verhindern. Was das Darmkrebsrisiko noch erhöht, erfahren Sie hier.

Briten sollen Fleischkonsum einschränken

Gemäß der neuen Leitlinien sollen die Briten pro Woche höchstens noch ein Pfund rotes Fleisch verzehren - also täglich maximal rund 70 Gramm, was etwa einem Lammkotelett entspricht. Derzeit isst fast jeder zweite britische Mann pro Tag den Fleischgehalt eines Quarter-Pounder-Hamburgers, also gut 110 Gramm.

Studie belegt erhöhte Darmkrebs-Gefahr

Dass zu viel Schinken, Salami oder Rindersteaks das Darmkrebs-Risiko fördern, zeigte eine große europäische Studie schon im Jahr 2005. Wer täglich 160 Gramm rotes Fleisch isst, so das Resultat der Untersuchung, steigert - im Vergleich zu Menschen, die selten rotes Fleisch essen - die Darmkrebs-Gefahr um etwa ein Drittel. Das durchschnittliche Darmkrebsrisiko eines Menschen liegt in Deutschland bei rund sechs Prozent.

Krebsexperte: Nicht jeden Tag ein Steak

"Das bedeutet nicht, dass man Vegetarier werden muss", sagt der britische Krebsexperte Ed Yong von der britischen Krebsforschungsgesellschaft Organisation Cancer Research U.K. "Aber wenn man jeden Tag ein Steak isst, tut man sich vermutlich nichts Gutes." Welche Menge rotes Fleisch man gefahrlos essen kann, weiß er zwar nicht. Aber dennoch drängt er Verbraucher dazu, ihren Fleischverzehr zu zügeln. "Es geht einfach darum, das eigene Erkrankungsrisiko möglichst zu senken."

Farbpigment soll Krebs begünstigen

Fleischkonsum gilt auch als Risikofaktor für Tumore von Magen, Bauchspeicheldrüse, Blase und Brust. Forscher erklären die Gefährdung mit dem Pigment Häm. Dieser Stoff, der dem Fleisch die rote Farbe verleiht, schädige vermutlich Zellen des Verdauungstrakts. Dies könne die Entstehung von Krebs begünstigen. Darüber hinaus kann auch die Zubereitung von Fleisch bei hohen Temperaturen wie etwa beim Grillen zur Bildung krebserregender Chemikalien führen.

Fleisch nicht durch fettreiche Kost ersetzen

Die neuen britischen Empfehlungen decken sich mit jenen, die der World Cancer Research Fund (WCRF) schon vor vier Jahren ausgab. Damals warnte das globale Netzwerk besonders vor zu viel verarbeitetem Fleisch wie Wurst oder Schinken. Kindern wurde von solchen Lebensmitteln ganz abgeraten.

Fisch statt rotem Fleisch

Allerdings warnen manche Experten davor, es mit dem Fleischverzicht zu übertreiben. Sie befürchten, Verbraucher könnten stattdessen auf fettreiche Kost ausweichen. "Wenn man den Fleischkonsum mäßigt, ohne aus anderen Quellen Eiweiß zu beziehen, verstärkt man das Problem Übergewicht", mahnt der dänische Ernährungsforscher Arne Astrup. Er rät dazu, rotes Fleisch durch magere Proteinquellen wie etwa Fisch zu ersetzen.

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